Schlagwort-Archiv: Theaterhaus Jazztage

Schretzmeiers Vorwort 01/2016

Liebes Publikum!

Willkommen im neuen Jahr. Es beginnt wieder mit dem schon zur Tradition gewordenen Neujahrskonzert und der wunderbaren Erika Stucky. 2016 starten wir mit ihrem neuesten Musikprojekt „Soulfood“. Ein Stucky-Abend ist programmatisch auch immer ein Statement: Vergnügen auf hohem Niveau!! So wie wir das Theaterhaus im gesamten sehen. Der erste Tag im Jahr, ein Tag fürs ganze Jahr. Sie sollten diesen nicht verpassen!!

Und weiter geht es mit hochklassigen Angeboten: Ob es Egon Madsens Greyhounds sind oder die musikalische Revue „Soy de Cuba“. Die letzten Auftritte der „Kleinen Tierschau“ sind bis auf wenige Restkarten alle ausverkauft. Deshalb am 10. Januar noch eine Zusatzvorstellung um 15 Uhr! Für alle die beim Abschied dieser legendären Comedy-Gruppe noch dabei sein wollen. „Die Kleine Tierschau“ hat schon in den 80er-Jahren mit ihrer Art von musikalischem Humor, das heute überstrapazierte Genre „Comedy“ mitgeprägt, haben diese Form weiterentwickelt und waren mit ihrem enormen Erfolg über viele Jahre die Existenzsicherer des Theaterhauses. Das darf man nicht vergessen, das Theaterhaus ist ihnen dafür auf immer dankbar. Sie haben dieser Region die Freude am kreativen Unsinn näher gebracht, sie haben die Schwaben „leicht-sinniger“ gemacht. Ein unschätzbarer Gewinn. Danke!

Wir freuen uns auf die Produktion „Swan Lake Reloaded“, die für sieben Vorstellungen im Theaterhaus Station macht – spektakulärer Showtanz!

Wer das choreographische Potenzial der Tänzerinnen und Tänzer unserer Theaterhaus-Company „Gauthier Dance“ kennen lernen will, hat ab 16.1. die Möglichkeit in „Out of the Box V“ die kreative Seite dieser Company zu genießen. Der Tänzer als Choreograph für seine Kolleginnen und Kollegen. Ein interessantes Experiment, das in den vorhergegangenen 4 Folgen von „Out oft he Box“ wunderbare, phantasievolle Ergebnis präsentierte.

Stefan Siller stellt am 17.1. im Rahmen einer musikalischen Lesung sein Buch vor und am 20.1. findet das Sprach-Duell zwischen Winfried Kretschmann und Guido Wolf statt, das allerdings innerhalb von 24 Stunden ausverkauft war.

Wir freuen uns auf den 23.1., wenn Wolfgang Dauner den Jazz-Ehrenpreis des Landes Baden-Württemberg erhält. Die Ehrung findet im Rahmen einer Konzertgala statt, die den Musiker Wolfgang Dauner als Mittelpunkt des Abends präsentiert. Eine längst überfällige Ehrung für einen der innovativsten europäischen Musiker.

Zum Abschluss noch der Hinweis auf die 29. Internationalen Theaterhaus-Jazztage, die vom 24.3. bis 31.3. stattfinden und eine Vielzahl großartiger Musiker nach Stuttgart bringt. Tolle Konzerte warten auf Sie, liebes Publikum, der Vorverkauf beginnt am 11. Dezember, macht es also möglich, dass Festivalkarten als Weihnachtsgeschenk große Freude bereiten können. Programmdetails ab 11.12. über www.theaterhaus.com

Ich wünsche Ihnen ein glückliches und vor allem friedvolles neues Jahr und bleiben Sie dem Theaterhaus mit seiner großartigen Belegschaft weiterhin gewogen.

Dafür bedankt sich herzlichst,

Ihr Werner Schretzmeier

SCHRETZMEIERS VORWORT Aug./Sept. 2015

Liebes Publikum! Heute, am 12. Juli, geht unser Tanzfestival COLOURS zu Ende. Was am 25. Juni mit einer umjubelten Gala begann, setzte sich dann 18 Tage lang fort. Überwiegend beste Stimmung nach den Vorstellungen, viele Besucherinnen und Besucher, die begeistert waren von der Vielfalt des Festivalprogramms. Eine Auslastung von über 90 %, was ziemlich genau 18.400 Zuschauer bedeutet. Die Programmmacher Eric Gauthier und Meinrad Huber können sehr zufrieden sein, zumal ein erstmals aufgeführtes Festival immer auch seine Verortung braucht. Aber das Publikum hat sofort mitgemacht. Was für ein Kompliment. Eine reibungslose Organisation hat fast unsichtbar das Festival begleitet, zum Wohl der Besucherinnen und Besucher, zum Wohl der vielen Tänzerinnen und Tänzer, ob aus Europa oder Australien, Afrika oder Nordamerika, alle trafen ein sehr gut vorbereitetes Festivalteam, an der Spitze Claudia Bauer für die Administration und Ingo Jooß/Mario Daszenies für die Technik. Alle waren natürlich umgeben von den sehr erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Theaterhauses, die es gewohnt sind eine hohe Taktzahl zu fahren und die mal wieder deutlich bewiesen haben, dass sich so ein Ereignis gut in die Theaterhaus-Betriebsabläufe integrieren lässt. Das Festival 2015 ist zu Ende, der Programmalltag geht weiter, genauso konzentriert, genauso anspruchsvoll. Am Ende des Jahres werden wieder 900 Veranstaltungen stehen, die von der Belegschaft des Theaterhauses absolviert wurden. Das nächste Festival kann kommen: Die Jazztage an Ostern 2016!
COLOURS ist als Bienale geplant, also, so alle Unterstützer wollen, wird Juli 2017 die 2. Ausgabe kommen. SCHRETZMEIERS VORWORT Aug./Sept. 2015 weiterlesen

Schretzmeiers Vorwort April 2015

Liebes Publikum!

Das Jubiläumsjahr des Theaterhauses beginnt mit einer Herzensangelegenheit: Den internationalen Theaterhaus-Jazztagen!! Zum 28. Mal trifft sich die europäische Jazzszene zur Osterzeit im Theaterhaus. Wir freuen uns auf die Musikerinnen und Musiker aus 21 Ländern, darunter hoffnungsvolle Talente, die in ein paar Jahren das jazzmusikalische Geschehen mitbestimmen und viele, in der Jazzwelt sehr populäre und geschätzte Musiker. Es ist uns eine Ehre zwei außergewöhnliche und erfolgreiche Musiker feiern zu dürfen: Herbert Joos und Ack van Rooyen. Am Karfreitag ist der Abend diesen beiden Geburtstagskindern gewidmet. Joos ist Stuttgarter, van Rooyen war es 14 Jahre lang. Unabhängig davon sind beide seit vielen Jahrzehnten international tätig und haben mit ihren Trompeten und Flügelhörnern in ganz Europa viel Respekt und Anerkennung bekommen. By the way, Herbert Joos ist neben seinem musikalischen Beruf noch ein begnadeter Grafiker und Maler. Deshalb werden vom 22.3. bis 26.4. seine Bilder in der Theaterhaus-Galerie zu sehen sein. Ausstellungseröffnung ist Sonntag 22.3. (!!!) und nicht der 29.3.2015.  Schretzmeiers Vorwort April 2015 weiterlesen

Schretzmeiers Vorwort Februar 2015

Liebes Publikum!

Groucho Marx, einer der legendären Marx-Brothers, zeigt in einer Gerichtsszene des Films „Duck Soup“ wie man die Wahrheit ans Licht bringt. In der Szene gilt es den dümmlichen Chicolino zu überführen: „Herr Richter“ sagt Groucho Marx, „dieser Mann mag aussehen wie ein Idiot, er mag reden wie ein Idiot, aber lassen Sie sich bitte nicht täuschen: Dieser Mann ist ein Idiot.“ Die Marx’sche Pointe lässt sich problemlos auf die Pegida-Bewegung, die jeden fremdenfeindlichen Vorwurf brüsk von sich weist, übertragen: Diese Menschen mit ihren schmierigen Parolen benehmen sich wie Rassisten, sie reden wie Rassisten, aber lassen wir uns nicht täuschen: Sie sind Rassisten. Die geistigen Brandstifter der Pegida behaupten sie wären das Volk. 1992, zur Zeit der Brandanschläge von Rostock-Lichtenhagen trieb es Millionen Bundesbürger zu Lichterketten auf die Straße. Danach war die Frage, wer das Volk ist, für einen größeren Zeitraum zurechtgerückt. Es braucht wieder die Millionen. Paris hat damit begonnen. Der Stuttgarter OB Fritz Kuhn hat am 5.1. auf dem Stuttgarter Schlossplatz, klar und unmissverständlich Stuttgart als offene, tolerante und den Fremden-willkommen-aufnehmende-Stadt positioniert und alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt aufgefordert sich gegen jede Diskriminierung gegenüber Menschen anderer Kultur, anderer Religion und Hautfarbe, zur Wehr zu setzen. Stuttgart ist eine internationale Stadt. Wie sagte schon Friedrich Hölderlin vor zweihundert Jahren: Glückliches Stuttgart, nimm freundlich den Fremdling mir auf!  Schretzmeiers Vorwort Februar 2015 weiterlesen

SCHRETZMEIERS VORWORT JUNI 2014

Liebes Publikum!

Zwiespältig ist es schon. Über Erfolge zu schreiben kann leicht ins prahlerische abgleiten, hat manchmal auch was Überhebliches, ist also dünnes Eis. Wie findet man die Balance? Ich erinnere mich an die Jahre 1979/1980. Der von mir gegründete Club Manufaktur in Schorndorf war in großer Geldnot (das begleitet mich seit vier Jahrzehnten). Wir mussten was tun. Also organisierte ich mit den zahlreichen freiwilligen Manufaktur-MitarbeiterInnen vier Solidaritätskonzerte auf dem Stuttgarter Killesberg in der legendären Halle 6. Vier mal 10.000 Besucherinnen und Besucher erlösten uns vor dem größten Übel: Der Schließung der Manufaktur. Künstlerinnen und Künstler wie Bettina Wegner, Ina Deter, H.D.Hüsch, Dieter Hildebrandt, Conny Wecker, Wolfgang Dauner, Mathias Richling, Zupfgeigenhansel, Gerhard Polt und die Biermösl Blosn, die 3 Tornados, das Frankfurter Fronttheater usw. usw. waren bereit umsonst und drinnen aufzutreten. Die Reaktion der Besucher war überschwänglich. Und wir? Hin- und hergerissen zwischen Glück und der nüchternen Erkenntnis, dass ohne diese große Publikumsakzeptanz – immerhin 40.000 – die Lichter aus gewesen wären. SCHRETZMEIERS VORWORT JUNI 2014 weiterlesen

SCHRETZMEIERS Vorwort März 2014

Liebes Publikum!

Geburtstagsmonat fürs Theaterhaus. Am 29. März feiern wir den 29. Jahrestag unseres Starts in Stuttgart-Wangen und den 11. auf dem Stuttgarter Pragsattel. Dass wir bald in das 30. Jahr unseres Bestehens gehen, haben wir ganz wesentlich ihnen, liebes Publikum, zu verdanken. Ihre Bereitschaft das monatliche Programmangebot so freudvoll und neugierig mitzugehen, ist tägliche Motivation für uns, nicht nachzulassen. Im Gegenteil, der Monat März mit 103 (!) Vorstellungen ist ein deutliches Signal für Sie, liebes Publikum, dass niemand im Theaterhaus bereit ist, einen Gang herunterzuschalten. Stellvertretend für die nahezu 5 Millionen Besucherinnen und Besucher, die in diesen 29 Jahren das Theaterhaus aufgesucht haben, möchten wir uns bei den 68.000 Besuchern der abgelaufenen Monate Dezember und Januar bedanken. Dieser großartige Besuch ermöglicht uns, als Privattheater, zwei Künstlerensembles zu beschäftigen: Schauspiel und Tanz. SCHRETZMEIERS Vorwort März 2014 weiterlesen

Schretzmeiers Vorwort//Dez. 2013

Liebes Publikum!

Momentan laufen in den Kommunen die Beratungen zu den Haushaltsplänen für 2014 und 2015. Zeit für viele Kultureinrichtungen, Bilanz zu ziehen, feststellen wo und warum die Kosten steigen und damit der existenziellen Frage nach dem „wie geht es weiter?“ nicht mehr ausweichen zu können. „Müssen wir wirklich noch über die unsicheren Lebensverhältnisse Kulturschaffender reden?“ fragte am 29.10. die „taz“. Unter der Überschrift „Das verstummte Prekariat“ gab sich die „taz“ gleich selbst die Antwort: „Aber ja, denn die Lage der Kulturschaffenden verschärft sich weiter.“ Und am Beispiel der Wohnverhältnisse vieler Kulturschaffender lesen wir:“ Die Mieten für Kulturtreibende werden immer unerschwinglicher. Verhältnisse dank denen es zu einem stetigen Austausch der Innenstadtbewohner kommen wird. Arme raus. Reiche rein. Das Kapital wird es richten. Dass sich diese Aussichten zudem nicht nur auf Berlin beschränken, muss man angesichts der jetzt schon exorbitant hohen Mieten in anderen deutschen Großstädten gar nicht mehr betonen. Und das alles verliert auch dadurch, dass es nicht wirklich neu ist, wenig von seinem Schrecken.“ Soweit die „taz“. Bestätigung finden diese Sätze auch anhand unserer eigenen Erfahrungen:
Schretzmeiers Vorwort//Dez. 2013 weiterlesen

JASMIN TABATABAI

erhält den ECHO JAZZ 2012

in der Kategorie Sängerin des Jahres national

Wir gratulieren!!

und freuen uns schon riesig auf JASMIN TABATABAIs
Auftritt im Theaterhaus
am 18.5.2012 mit dem David Klein Quartett „Eine Frau“

Foto: Felix Broede
Foto: Felix Broede

Ausserdem wurden viele Künstler mit dem Echo Jazz 2012 ausgezeichnet,
die oft im Theaterhaus zu Gast sind.

Gratulation an: JASMIN TABATABAI weiterlesen

Schretzmeiers Vorwort 05//2012

Liebes Publikum

Es ist immer wieder schön, wenn Menschen zufrieden und glücklich aus einer Vorstellung kommen. Momentan spüren wir dies besonders bei „Der Gott des Gemetzels“. Schön auch, dass die Besucherinnen und Besucher wohl kräftig Werbung für das Stück betreiben, der große Zuspruch ist dafür ein deutliches Indiz.

Warm ums Herz wurde es uns auch während der Oster-Tage. Über 4000 Besucherinnen und Besucher bei den 26. Internationalen Theaterhaus-Jazztagen. Gegenüber den letzten beiden Festivals ein kräftiger Zuwachs und Motivation diese wunderbare musikalische Spielart weiter zu pflegen. Dass eines der beiden Abschlusskonzerte dann so unglücklich verlief, die Gruppe traf mit einer 90-minütigen Verspätung ein und spielte dann einen recht kurzen Set, bitten wir auf diesem Wege zu entschuldigen. Wir werden in der Zukunft noch striktere Vertragsformulierungen abfassen müssen, damit Vorfälle dieser Art nicht mehr vorkommen. Schretzmeiers Vorwort 05//2012 weiterlesen