26.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
TRIO RIESSLER – LEVY – MATINIER
Sonntag 4.4., 18:30 Uhr, Halle T1
Ist es eine Jazzband? Imaginäre Folklore? Ein klassisches Kammertrio? Drei Virtuosen, bekannt für ihre sehr individuellen Wege zwischen Genres und Stilen, haben sich hier zum Gipfeltreffen zusammengefunden. Michael Riessler (D) hat sich längst in der vordersten Linie der globalen Improvisationsszene etabliert, Howard Levy (USA), der fortschrittlichste Spieler auf der Mundharmonika und Jean-Louis Matinier (F), der führende Akkordeonist des europäischen Jazz. In ihrer universellen Musiksprache, die auch Bach, moderne E-Musik, erdigen Blues oder südamerikanische Rhythmen umfasst, entwickeln Riessler, Levy & Matinier einen neuen Sound und ein neues ästhetisches Konzept. Der Klang von Mundharmonika und Akkordeon verschmilzt dabei vortrefflich mit Riesslers schnarrender Bassklarinette, was dem Ensemble ein seltenes, voller Überraschungen steckendes Timbre verleiht.
„Aufregenderes ist derzeit selten zu hören.“ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Michael Riessler (sax) Howard Levy (harm) Jean-Louis Matinier (acc)
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24.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
NGUYEN LÊ & SAIYUKI invite GUO GAN
Sonntag 4.4., 18:30, Halle T1
Saiyuki, der japanische Name eines chinesischen Romans aus dem 16. Jhd., bedeutet „Die Reise in den Westen“ und ist das Thema dieses Abends. Der Text bezieht sich auf eine legendenreiche Expedition nach Indien. Das in Paris lebende Trio rund um Nguyen Lê bringt musikalische Einflüsse aus dem Fernen Osten mit nach Europa und verbindet eigene Kompositionen mit traditionellen Melodien und elektronischen Klängen zu einem einzigartigen Klangerlebnis.
Der in Vietnam geborene Gitarrist Nguyen Lê wird dabei von der japanischen Koto-Spielerin
Mieko Miyazaki und dem indischen Tabla-Virtuosen Prabhu Edouard begleitet. Nguyen Lê lernte mit 15 Jahren als Autodidakt zunächst Schlagzeug, danach Gitarre und elektrischen Bass. Mieko Miyazaki begann bereits mit neun Jahren die traditionelle Koto zu spielen und widmet sich nun seit 1999 überwiegend eigenen Projekten. Der weltbekannte Prabhu Edouard spielte bereits mit zahlreichen Größen wie David Liebmann, Marc Ducret und Magic Malik. Exklusiv für die Theaterhaus Jazztage hat das Trio den chinesischen Musiker Guo Gan eingeladen, der die musikalische Reise auf einer traditionellen Erhu begleiten wird.
Prabhu Edouard (tabla) Nguyen Lê (g) Mieko Miyazaki (koto) Guo Gan (erhu)
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22.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
ERIKA STUCKY BUBBLES & BANGS
+ IIRO RANTALA NEW TRIO
Sa 3.4., 21:00 Uhr, Halle T2
Erika Stucky schlägt ein neues Kapitel auf: Nach den „selbstmörderischen Yodels“ stellt sie mit ihrem neuen Programm „Bubbles & Bangs“ ein musikalisches Tagebuch der letzten Jahre zusammen. „Es sind Titel, die ich während meiner Tourneen gehört habe – auf Flughäfen, in Taxis, in Hotelbars:
Stones, Beatles, Eminem und Frank Sinatra.“ Hinzu kommen auch wieder eigene Geschichten vom Planeten Stucky: absurd, witzig, berührend.
Seit über zwanzig Jahren „on the road“ verwebt sie in ihrem Programm verschiedene Stränge ihrer Vergangenheit und verdichtet ihre musikalische Ausdrucksweise gleich nochmals: Bestand die Begleitband in den vergangenen Jahren aus einer Tuba und Posaune, so wird sie mit einem Schlagzeug statt der Posaune weiter auf Rhythmus reduziert. „Es wird grooviger“, verspricht die Sängerin – ein Aspekt, den sie aus dem Hendrix-Projekt mit Doran, Studer und Jamaaladeen Tacuma mitnimmt. Nach wie vor mit dabei ist Tubist Jonathan Sass, der in den vergangenen Jahren für die satten Basslinien gesorgt hat. Neu hingegen – obwohl schon jahrelang Wegbegleiter von Erika Stucky – Schlagzeuger Lucas Niggli.
Erika Stucky (voc, acc) Jonathan Sass (tu) Lucas Niggli (dr)
Iiro Rantala ist Finnlands erfolgreichster Jazz-Pianist. 18 Jahre spielte er mit dem Trio Töykeät, was ihn mit Konzerten in mehr als 50 Ländern weltweit bekannt machte. Felix Zenger, ein junger Beatbox-Künstler mit außergewöhnlichem Talent, ergänzt neben Marzi Nyman das Trio. Felix Zenger kommt aus der Ecke des Hiphop und Rap und als „menschliche Beatbox“ imitiert er nicht nur sämtliche Perkussionsinstrumente, sondern ebenso „Scratching “ der DJ‘s aus dem Schallplattenzeitalter oder elektronisch verfremdetes Schlagzeug. Der 1979 geborene Marzi Nyman zählt zu den jüngsten Gitarrenstars Finnlands. Er spielte bereits mit Nylon Beat und Apulanta ebenso wie mit dem UMO Jazz Orchester. 2006 erhielt er für sein erstes Solo-Album den finnischen Teosto-Musikpreis.
„Dass die Finnen gelinde gesagt verrückt sind, wissen wir schon längst aus ihrer Literatur und ihren Filmen, aber was die drei da abliefern, darf man getrost als halsbrecherisch-akrobatische Trapez-Nummer ohne Netz und doppelten Boden bezeichnen. Wie und warum diese drei Welten zusammenstimmen, bleibt ein Rätsel, aber auf geheimnisvolle Weise passt es. Ein Erlebnis!“ KÖLNER STADTANZEIGER
Marzi Nyman (g) Iiro Rantala (p) Felix Zenger (beatbox)
19.03.2010
Änderung bei den 24. Internationalen Theaterhaus Jazztagen
Liebe Jazzfreunde,
Der erste Abend der diesjährigen Jazztage muss umgestaltet werden.
Leider ist es Karl Berger aus familiären Gründen nicht möglich am 1.4. bei den 24. Internationalen Jazztagen aufzutreten.
Für Ersatz wurde bereits gesorgt!
Wir konnten kurzfristig das New Yorker “Vijay Iyer Trio” für diesen Abend gewinnen.
Das Trio ist der erste Preisträger in der Kategorie „Ensemble des Jahres international“ des neu ins Leben gerufenen ECHOJazzpreises, der am 5. Mai 2010 vom Bundesverband Musikindustrie e.V. und der Deutschen Phono-Akademie in 31 Kategorien vergeben wird.
„Die internationale Jazzszene feiert Vijay Iyer als den Jazzpianisten der Stunde. Ein Pianist, der
eigene Wege geht und nach Lehrjahren an der Seite von formbewussten Avantgardisten wie
George Lewis, Steve Coleman oder Roscoe Mitchell, frei von nostalgischen Aufwallungen ist.
Weder imitiert er den Nachtclub-Glamour aus der golden Ära des Jazz, noch überschwemmt er
den Hörer mit einer Flut von Arabesken, noch trauert er dem Free Jazz hinterher: Eher strebt Iyer,
wie er kürzlich in einem Interview betonte, in seiner Musik nach „einer gewissen mathematischen
Eleganz“. Und verleiht ihr ganz nebenbei die Dringlichkeit, die sie aus der Flut der vielen Piano-
Trios heraushebt. Ähnlich wie die afroamerikanischen Gründerväter des Jazz ist Vijay Iyer doppelt
geprägt: zugehörig, aber unübersehbar anders. Unbestritten ein Amerikaner, als Sohn indischer
Einwanderer jedoch mit einem zweiten kulturellen Hintergrund aufgewachsen.“ DIE ZEIT
VIJAY IYER TRIO
Vijay Iyer (p) Stephan Crump (b) Marcus Gilmore (dr)
04.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
RIGMOR GUSTAFSSON,
RADIO.STRING.QUARTET.VIENNA
KLAUS PAIER
2.4., 19 Uhr, Halle T1
Das radio.string.quartet.vienna gehörte mit seinem Erfolgs-Programm „celebrating the mahavishnu orchestra“ zu den absoluten Highlights im Programm des Theaterhaus Festivals 2009. Auch das Duo Klaus Paier & Asja Valcic avancierte zum „Publikumsliebling“ des vergangenen Jahres. Schon damals wurde spontan die Idee geboren, das Wiener Streichquartett 2010 wieder einzuladen.
Aus den beiden aktuellen Programmen „Calling You“ – mit der schwedischen Sängerin und mehrfachen Grammy-Gewinnerin Rigmor
Gustafsson sowie aus „Radiotree“ mit dem Akkordeonisten Klaus Paier, präsentieren die MusikerInnen in einer raffinierter Dramaturgie ihre Lieblings-Stücke. Dabei spannen sie den abwechslungsreichen, musikalischen Bogen bis hin zum großen Finale, in dem dann alle zusammen musizieren.
Rigmor Gustafsson (voc) Johannes Dickbauer (v) Cynthia Liao (viola) Bernie
Mallinger (v) Asja Valcic (vc) und Klaus Paier (acc)
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03.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
Wolfgang Dauner Trio
Freitag 2.4.; 19:00 Uhr, Halle T1
Das Wolfgang Dauner Trio mit Florian Dauner und Mini Schulz trat anlässlich der Verleihung der German Jazz Trophy – „A Life for Jazz 2003“ – an Wolfgang Dauner, erstmals gemeinsam auf. Ihr Programm setzt sich aus den Kompositionen Dauners sowie aus diversen stilistisch übergreifenden Kompositionen verschiedener Epochen des Jazz zusammen.
Wolfgang Dauner war in den europäischen Jazz-Polls unter den Dauersiegern und bei allen wichtigen Festivals präsent. 1971 entstand aus dem damaligen Dauner-Trio die Band Et Cetera, in der die Musiker – Dauner auch auf dem Moog-Synthesizer – gemeinsam mit Larry Coryell und Jon Hiseman die Übergänge zwischen Free-Jazz und Rock-Jazz erkundeten. 1969 wurde Dauner für 15 Jahre Leiter der Radio Jazz Group Stuttgart. 1975 gründete er mit anderen europäischen Jazzmusikern das United Jazz & Rock Ensemble. Auch in weiteren
Formationen trat er häufig mit Albert Mangelsdorff auf. Daneben spielte er mit Charlie Mariano und auch als Trio gemeinsam mit Dino Saluzzi. Er komponiert für Film, Fernsehen und Hörspiel und war im künstlerischen Beirat der Union Deutscher Jazzmusiker.
Sein Sohn Florian Dauner spielt als Schlagzeuger u.a. bei den Fantastischen Vier.
Mini Schulz ist Professor für E- und Kontrabass im Bereich Jazz/Pop an der Musikhochschule Stuttgart.
Florian Dauner (dr) Wolfgang Dauner (p) Mini Schulz (b)
Das komplette Programm und Karten für die Jazztage bekommen sie hier!
01.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
RE-BOP – remembering Lambert, Hendricks & Ross
1.4., 20:30 Uhr, Halle T3
Die drei Jazzsänger Anne Czichowsky, Jennifer Rüth und Wolf-Dieter Rahn haben dieses Projekt ins Leben gerufen, um der Bebop-Ära Tribut zu zollen und das geniale Schaffen von Dave Lambert, Jon Hendricks und Annie Ross nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Das Programm beinhaltet sowohl eigens arrangierte Stücke bestehend aus populären Titeln wie zum Beispiel „Let´s call the whole thing off“, als auch eher unbekannteren und von Jazzsängern selten zu hörenden Standards wie beispielsweise „Con alma“. Ein großer Bestandteils des Abends sind Transkriptionen des Bebop-Vokalensembles. In den 50er Jahren als „the hottest new group in jazz “ bezeichnet, stand dieses Trio für Virtuosität im vokalen Jazz, wobei sie Instrumentalimprovisationen anderer Jazzmusiker und dreistimmige Bigband-Chorusse mit Texten unterlegten, der Stil der sogenannten „Vocalese “ wurde geboren.
Jennifer Rüth (voc) Wolf-Dieter Rahn (voc) Anne Czichowsky (voc) Peter Gromer (p) Axel Kühn (b) Marcel Gustke (dr)
Das komplette Programm, das Programmheft zum downloaden und Karten für die Jazztage gibt es hier!
26.02.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
75 Jahre Karl Berger, 1.4., 20:00 Uhr, Halle T2

Der promovierte Musikwissenschaftler, Pianist und Vibraphonist Karl Berger, geb. 1935, gehört wie Albert Mangelsdorff zu den Vaterfiguren des deutschen Nachkriegsjazz. Bergers Karriere startete in den 50er Jahren im legendären Heidelberger Jazzclub Cave 54. Populär wurde Berger vor allem durch sein klar strukturiertes, rhythmisch ungeheuer differenziertes und doch swingendes Vibraphonspiel, das ihm sechs Mal den Gewinn eines Downbeat Critics Poll als Jazzsolist einbrachte. Lange Jahre war er Direktor des Creative Music Studios in Woodstock, NY. Berger spielte mit zahlreichen Jazzgrößen; u. a. Lee Konitz, John McLaughlin, Ray Anderson und Charlie Mariano. Bekannt ist vielen noch sein Trio mit dem Bassvirtuosen Dave Holland und dem Schlagzeuger Ed Blackwell.
„Eine Musik von ungeheurer Abgeklärtheit und Gelassenheit, von einer zeitlosen unprätentiösen Schönheit, wie man sie im Jazz der Gegenwart nur selten hört.“ FONO FORUM „Außergewöhnliche Klangerfahrungen. Die machen wieder richtig Lust auf Jazz!“ DIABOLO
Karl Berger (p, vb) Ingrid Sertso (voc), Carsten Radtke (git) Marc Abrams (b) Bill Elgart (dr)
25.02.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
Ein kleiner Vorgeschmack
Liebe Jazzfreunde,
Ab sofort werden in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen hier nun die Bands, die bei den 24. Internationalen Jazztagen auftreten, vorgestellt.
Den Anfang macht Moscow Art Trio
Moscow Art Trio, 1.4., 20:00 Uhr, Halle T2
Als Mikhail Alperin im Sommer 1989 in den Westen kam, hatte er bereits seine musikalische Vision von der multikulturellen Fusion von Musik, von Ost und West. Alperin tut nicht so, als gäbe es keine unterschiedlichen Kulturen oder Rhythmen. Seine jüdisch-ukrainischen Wurzeln, die moldavische Landschaft, die Zeit in Moskau und auch die verschneiten Silhouetten Norwegens mit ihrer Schönheit und Mystik inspirieren Mikhail Alperin erst zu dem ihm eigenen unbekümmerten Umgang mit traditionellem Folk, klassischen Einflüssen, Blues und Jazz. Die Kombination des Klaviers mit klassischem Horn, einem russischen Sänger und Perkussionisten, alten Melodien, unterstützt von russischen folkloristischen Chor-Harmonien und moldavischen Tanzrhythmen drückt Alperins Willen aus, künstliche Barrieren und enges Schubladendenken aufzubrechen. Arkady Shilkloper war Mitglied des Orchesters am Bolschoi-Theater und des „Bolshoi Brass Quintet“. Mit diesem weltberühmten Ensemble und als Mitglied des Philharmonischen Orchesters Moskau unternahm er zahlreiche weltweite Tourneen. Sergey Starostin steht in der Tradition der alten russischen Volksmusik. Sein Repertoire umfasst von altem Volkslied bis Klassik und sakralen Gesängen ein riesiges Spektrum von zeitloser Bedeutung.
Mikhail Alperin (p) Arkady Shilkloper (frh) Sergey Starostin (voc, folk, reeds)
Das komplette Programm der 24.Internationalen Theaterhaus Jazztage
17.02.2010
Die 24. Internationalen Theaterhaus Jazztage
Tage- und Nächtelang wurden Jazzplatten hoch und runter gehört, Termine abgeklärt und mögliche Paarungen angedacht.
Jetzt steht das Programm!
Zum 24. Mal heisst es für alle Jazzliebhaber in Stuttgart und Umgebung: Osterjazz im Theaterhaus!
Vom 1.4. – 5.4. wird Jazz vom feinsten in allen Hallen geboten.
Hier nun das komplette Programm!
Wir freuen uns auf ein spannendes Festival!













