16.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
EL.BRIÑO + VERY KÜHN QUARTETT
3.4., 20:30 Uhr, Halle T3
EL.BRIÑO

„el.briño“ ist eine junge Berliner Band, die mit ihren Eigenkompositionen einen warmen, geheimnisvollen, authentischen Bandsound entwickelt hat.
Wichtig ist dabei die Gesamtheit der Band. Die Musik bewegt sich weitgehend im Bereich des modernen Jazz und ist geprägt durch volle, harmonische Klänge
und schwebende, eingängige Melodien. Die beiden Köpfe der Band, Kati Brien und
David Riaño arbeiten seit ihrem gemeinsamen Studienbeginn viel zusammen, sowohl bei Konzerten, als auch bei der Ausarbeitung neuer Kompositionen.
„el.briño“ ist die Fusion von zwei Ideenjägern und – sammlern und fünf eigenständigen Musikern.
Ludwig Hornung (p) David Riaño (g) Kati Brien (sax) Reinhold Schmölzer (dr) Simon Quinn (b)
VERY KÜHN QUARTETT
Hinter dem Bandnamen „Very Kühn Quartett“ verbirgt sich nicht die Idee besonders kühn zu sein und den Jazz mit der Brechstange neu zu erfinden.
Vielmehr steht der Name für ein Projekt zweier Musiker gleichen Namens, die musikalisch hervorragend miteinander harmonieren. Der eine Axel Kühn ist Saxophonist u.a. bei der SWR Big Band und schon seit vielen Jahren eine feste Größe in München, der andere ist mit seinen 29 Jahren schon einer der gefragtesten Bassisten der Stuttgarter Szene, frisch gekürter
Jazzpreisträger des Landes Baden-Württemberg und darüber hinaus mit seiner eigenen, preisgekrönten Formation „Kühntett“ äußerst erfolgreich.
Vervollständigt wird das Quartett durch den Schlagzeuger Marcel Gustke, der mittlerweile seit 4 Jahren regelmäßiger Begleiter der Jazz-Organistin Barbara Dennerlein ist und den Pianisten Chris Gall, der seit Herbst 2007 exklusiv bei ACT unter Vertrag steht. Ihr Programm beinhaltet vorwiegend Eigenkompositionen, deren Wurzeln im Postbop liegen, die aber trotzdem für Einflüsse zeitgenössischer Musik offen sind und viel Platz für kreatives und modernes Spiel lassen.
Axel Kühn (b) Axel Kühn (sax) Chris Gall (p) Marcel Gustke (dr)
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15.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
70 JAHRE HERBERT JOOS – Die Birthday Band
+ 80 JAHRE ACK VAN ROOYEN
3.4., 19:30 Uhr, Halle T1
70 JAHRE HERBERT JOOS – Die Birthday Band
Die Birthday Band „Fairy Tales“

Foto: Jörg Becker
Herbert Joos ist der Virtuose des Flügelhorns. Seit Mitte der 60er Jahre gehörte er verschiedenen Jazzformationen an. So spielte er z.B. mit Eric Bijon und Patrice Héral 3 Jahre lang im „Orchestre National de Jazz“. Außerdem leitete er sein eigenes Quartett und Orchester und machte mit seinem Solo-Album „The Philosophy of the Flügelhorn“ auf sich aufmerksam.
Die meiste Anerkennung erfuhr er während der 1980er als Mitglied des „Vienna Art Orchestra“. Sein warmer, kräftiger Sound und der romantisch-impressionistische Einfluss, kombiniert mit der Affinität für freie Improvisationen sind seine besonderen Kennzeichen in der europäischen Jazzszene. Die „Birthday Band“ setzt sich aus hochkarätigen Musikern
zusammen, mit denen Herbert Joos über Jahre hinweg zusammen arbeitete, die ihn inspirieren und mit denen die „Chemie“ einfach stimmt – eigentlich müsste man diese Konstellation seine „Dream Band“ oder besser noch „Fairy Tales“ nennen: Mit Wolfgang Puschnig und Bernd Konrad verbindet ihn eine 30-jährige Freundschaft; Bebelaar, ein grandioser Solist; Godard, der unbestrittene Tuba-Weltmeister; Kuruc, sein Duo Partner, Bijon und Héral, seine französischen Freunde. Ein Geburtstagsabend mit verschiedenen Besetzungen – vom Duo bis Oktett.
Herbert Joos (tp, flh) Wolfgang Puschnig (sax) Bernd Konrad (sax) Michel Godard (tuba) Eric Bijon (acc), Frank Kuruc (g) Patrick Bebelaar (p) Patrice Héral (dr)
80 JAHRE ACK VAN ROOYEN
Ack van Rooyen – Paul Heller Quintet & Special Guests

Foto: Jörg Becker
Auch wenn zwischen Flügelhornist Ack van Rooyen und Tenorsaxophonist Paul Heller rund vier Jahrzehnte liegen, so überwiegen dennoch die Gemeinsamkeiten: der klischeefreie und von Leichtigkeit gelenkte Umgang mit ihrem Instrument und die prägenden Erfahrungen in großen Jazzorchestern: van Rooyen hat unter anderem in den Big Bands von SDR, SFB, Peter Herbolzheimer’s „RC&B“ und „United Jazz&Rock Ensemble“ gespielt, Paul Heller ist seit 2005 Tenorist in der WDR Big Band Köln und seit 1994 Mitglied in
Bob Brookmeyer’s „New Art Orchestra“. Ganz egal ob Up Tempo-Nummer, Ballade oder Swing‚ Ack van Rooyen und Paul Heller meistern ihre Aufgaben mit einer erfrischenden Virtuosität, die nicht zwangsläufig in technische Kräftemesserei mündet, sondern manchmal ganz bewusst auf die leisen Zwischentöne setzt. Van Rooyen und Heller verstehen es, sei es im Solo und im Quintett, Flexibilität und Stilsicherheit organisch miteinander zu verbinden. Dabei befinden sie sich in bester Gesellschaft: komplettiert wird die illustre und hochkarätig besetzte Geburtstagsrunde zu Ack van Rooyens 80sten Geburtstag von dem Pianisten Herbert Nuss, dem Bassisten Ingmar Heller, Bruno Castelluci am Schlagzeug.
Die speziellen Geburtstagsgäste sind Nippi Noya (perc), Peter Tiehuis (g) und
the one an only Jasper van´t Hof(p).
Ack van Rooyen (flh) Paul Heller (ts) Hubert Nuss (p) Ingmar Heller (b)
Bruno Castellucci (dr) Jasper van´t Hof (p) Nippi Noya (perc) Peter Tiehuis (g)
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08.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
BBQ BARBARA BÜRKLE QUINTETT
2.4., 20:30 Uhr, Halle T3

Foto: Ralf Athen
Mit großer Spielfreude präsentiert das Barbara Bürkle Quintett (BBQ) sein Debütalbum „Everything Allowed“, das im Februar 2010 erschienen ist. Frei nach dem Motto „Erlaubt ist, was Spaß macht“ setzt sich das Quintett keine stilistischen Grenzen. Deshalb reicht das Repertoire von fröhlichem Latin bis mitreißendem Swing, von facettenreichem Modern Jazz bis erdigem Rhythm‘n‘Blues. BBQ versteht es allerdings auch, diese Vielfalt zu einem wunderschönen Gesamtwerk zu formen. Die Arrangements stammen allesamt von
Bandleaderin Barbara Bürkle, zudem stehen melodiöse Eigenkompositionen auf dem Programm. Im Dezember 2008 wurde die Stuttgarter Jazzsängerin zur Siegerin des renommierten Gesangswettbewerbs „Voices Now – Brussels International Young Jazz Singers Competition“ gekürt und setzte sich dabei gegen weltweit 79 Bewerber durch.
„Souverän zwischen Rhythm ‘n‘ Blues, Modern und Latin Jazz changierend, wurde hier, sauber arrangiert, ein idealer Mix aus hoch kultiviertem Groupsound geschaffen (…) Diese Sängerin swingt – und zwar mit der Band und nicht über oder gar gegen sie.“ JAZZ PODIUM
Hörbeispiele finden Sie hier!
Steffen Hollenweger (b) Dirk Wochner (p) Andreas Francke (sax)
Uli Schiffelholz (dr) Barbara Bürkle (voc)
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04.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
RIGMOR GUSTAFSSON,
RADIO.STRING.QUARTET.VIENNA
KLAUS PAIER
2.4., 19 Uhr, Halle T1
Das radio.string.quartet.vienna gehörte mit seinem Erfolgs-Programm „celebrating the mahavishnu orchestra“ zu den absoluten Highlights im Programm des Theaterhaus Festivals 2009. Auch das Duo Klaus Paier & Asja Valcic avancierte zum „Publikumsliebling“ des vergangenen Jahres. Schon damals wurde spontan die Idee geboren, das Wiener Streichquartett 2010 wieder einzuladen.
Aus den beiden aktuellen Programmen „Calling You“ – mit der schwedischen Sängerin und mehrfachen Grammy-Gewinnerin Rigmor
Gustafsson sowie aus „Radiotree“ mit dem Akkordeonisten Klaus Paier, präsentieren die MusikerInnen in einer raffinierter Dramaturgie ihre Lieblings-Stücke. Dabei spannen sie den abwechslungsreichen, musikalischen Bogen bis hin zum großen Finale, in dem dann alle zusammen musizieren.
Rigmor Gustafsson (voc) Johannes Dickbauer (v) Cynthia Liao (viola) Bernie
Mallinger (v) Asja Valcic (vc) und Klaus Paier (acc)
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02.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
OLIVIA TRUMMER TRIO special Guest: Matthias Schriefl
1.4.; 20:30 Uhr, Halle T3
Schon ungewöhnlich, wenn man mit 24 Jahren von der Veröffentlichung seines dritten Albums unter eigenem Namen sprechen kann. Olivia Trummer, geb. 1985 in Stuttgart, in instrumentaler und musikalischer Hinsicht in der westlichen klassischen Musik ebenso heimisch wie im traditionellen und zeitgenössischen Jazz, gilt als eines der großen Talente der deutschen Jazz-Szene. Sie studiert Jazzklavier und klassisches Klavier (Abschluss im Sommer 2010) an der Musikhochschule in Stuttgart und absolvierte ein Master-Studium an der Manhattan School of Music in New York. Erst kürzlich ist sie als
Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg für das Jahr 2010 ausgewählt worden. Ihr drittes Album „Nobody knows“ wird im April 2010 veröffentlicht und präsentiert Olivia Trummer erstmals auch als Vokalistin und Interpretin eigener Songs.
„Sehr schwungvoll und reif klingt ihr Spiel, in einer Weise, die Begeisterung bei allen weckt.“ JAZZ PODIUM
Olivia Trummer (p, voc, comp) Antonio Miguel (b) Bodek Janke (dr, perc, tabla) Matthias Schriefl (tp, flh)
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01.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
RE-BOP – remembering Lambert, Hendricks & Ross
1.4., 20:30 Uhr, Halle T3
Die drei Jazzsänger Anne Czichowsky, Jennifer Rüth und Wolf-Dieter Rahn haben dieses Projekt ins Leben gerufen, um der Bebop-Ära Tribut zu zollen und das geniale Schaffen von Dave Lambert, Jon Hendricks und Annie Ross nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Das Programm beinhaltet sowohl eigens arrangierte Stücke bestehend aus populären Titeln wie zum Beispiel „Let´s call the whole thing off“, als auch eher unbekannteren und von Jazzsängern selten zu hörenden Standards wie beispielsweise „Con alma“. Ein großer Bestandteils des Abends sind Transkriptionen des Bebop-Vokalensembles. In den 50er Jahren als „the hottest new group in jazz “ bezeichnet, stand dieses Trio für Virtuosität im vokalen Jazz, wobei sie Instrumentalimprovisationen anderer Jazzmusiker und dreistimmige Bigband-Chorusse mit Texten unterlegten, der Stil der sogenannten „Vocalese “ wurde geboren.
Jennifer Rüth (voc) Wolf-Dieter Rahn (voc) Anne Czichowsky (voc) Peter Gromer (p) Axel Kühn (b) Marcel Gustke (dr)
Das komplette Programm, das Programmheft zum downloaden und Karten für die Jazztage gibt es hier!
26.02.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
75 Jahre Karl Berger, 1.4., 20:00 Uhr, Halle T2

Der promovierte Musikwissenschaftler, Pianist und Vibraphonist Karl Berger, geb. 1935, gehört wie Albert Mangelsdorff zu den Vaterfiguren des deutschen Nachkriegsjazz. Bergers Karriere startete in den 50er Jahren im legendären Heidelberger Jazzclub Cave 54. Populär wurde Berger vor allem durch sein klar strukturiertes, rhythmisch ungeheuer differenziertes und doch swingendes Vibraphonspiel, das ihm sechs Mal den Gewinn eines Downbeat Critics Poll als Jazzsolist einbrachte. Lange Jahre war er Direktor des Creative Music Studios in Woodstock, NY. Berger spielte mit zahlreichen Jazzgrößen; u. a. Lee Konitz, John McLaughlin, Ray Anderson und Charlie Mariano. Bekannt ist vielen noch sein Trio mit dem Bassvirtuosen Dave Holland und dem Schlagzeuger Ed Blackwell.
„Eine Musik von ungeheurer Abgeklärtheit und Gelassenheit, von einer zeitlosen unprätentiösen Schönheit, wie man sie im Jazz der Gegenwart nur selten hört.“ FONO FORUM „Außergewöhnliche Klangerfahrungen. Die machen wieder richtig Lust auf Jazz!“ DIABOLO
Karl Berger (p, vb) Ingrid Sertso (voc), Carsten Radtke (git) Marc Abrams (b) Bill Elgart (dr)
25.02.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
Ein kleiner Vorgeschmack
Liebe Jazzfreunde,
Ab sofort werden in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen hier nun die Bands, die bei den 24. Internationalen Jazztagen auftreten, vorgestellt.
Den Anfang macht Moscow Art Trio
Moscow Art Trio, 1.4., 20:00 Uhr, Halle T2
Als Mikhail Alperin im Sommer 1989 in den Westen kam, hatte er bereits seine musikalische Vision von der multikulturellen Fusion von Musik, von Ost und West. Alperin tut nicht so, als gäbe es keine unterschiedlichen Kulturen oder Rhythmen. Seine jüdisch-ukrainischen Wurzeln, die moldavische Landschaft, die Zeit in Moskau und auch die verschneiten Silhouetten Norwegens mit ihrer Schönheit und Mystik inspirieren Mikhail Alperin erst zu dem ihm eigenen unbekümmerten Umgang mit traditionellem Folk, klassischen Einflüssen, Blues und Jazz. Die Kombination des Klaviers mit klassischem Horn, einem russischen Sänger und Perkussionisten, alten Melodien, unterstützt von russischen folkloristischen Chor-Harmonien und moldavischen Tanzrhythmen drückt Alperins Willen aus, künstliche Barrieren und enges Schubladendenken aufzubrechen. Arkady Shilkloper war Mitglied des Orchesters am Bolschoi-Theater und des „Bolshoi Brass Quintet“. Mit diesem weltberühmten Ensemble und als Mitglied des Philharmonischen Orchesters Moskau unternahm er zahlreiche weltweite Tourneen. Sergey Starostin steht in der Tradition der alten russischen Volksmusik. Sein Repertoire umfasst von altem Volkslied bis Klassik und sakralen Gesängen ein riesiges Spektrum von zeitloser Bedeutung.
Mikhail Alperin (p) Arkady Shilkloper (frh) Sergey Starostin (voc, folk, reeds)
Das komplette Programm der 24.Internationalen Theaterhaus Jazztage
17.02.2010
Die 24. Internationalen Theaterhaus Jazztage
Tage- und Nächtelang wurden Jazzplatten hoch und runter gehört, Termine abgeklärt und mögliche Paarungen angedacht.
Jetzt steht das Programm!
Zum 24. Mal heisst es für alle Jazzliebhaber in Stuttgart und Umgebung: Osterjazz im Theaterhaus!
Vom 1.4. – 5.4. wird Jazz vom feinsten in allen Hallen geboten.
Hier nun das komplette Programm!
Wir freuen uns auf ein spannendes Festival!












