13.11.2011
Schretzmeiers Vorwort 12//2011
LIEBES PUBLIKUM
Das Jahr 2011 ist das an Auszeichnungen erfolgreichste in unserer Geschichte. Anfang des Jahres wurde unser Tanzcompany-Chef Eric Gauthier, und der Company-Coach Egon Madsen, jeweils mit dem Deutschen Tanzpreis 2011, ausgezeichnet. In nur 4 Jahren seit Bestehen unserer Tanzcompany, die den Namen ihres Leiters trägt, „Gauthier Dance“, ist dank der Kompetenz von Eric Gauthier eine national und international erfolgreiche Company entstanden. Und nun wurde noch am 5. November 2011 dem Choreographen Christian Spuck der wertvollste deutsche Theaterpreis „Der Faust“ für die Theaterhaus-Produktion „Poppea//Poppea“ überreicht. Eine große Auszeichnung für Christian Spuck persönlich, für unsere Tanzcompany und dessen Leiter, für das ganze Theaterhaus als Produktionsort. In seiner Dankesrede sprach Christian Spuck auch den Mut der Theaterhaus-Verantwortlichen an, 2007 ohne zusätzliche öffentliche Gelder, das Risiko eine Tanzsparte zu gründen, eingegangen zu sein. Er sei glücklich, dass sein Preis auch diejenigen auszeichnet, die in den Tanz investieren, ohne erst mal zu wissen, wie das Unternehmen endet. Wir bedanken uns bei Christian Spuck, wir gratulieren ihm herzlichst und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit als Ballettchef in Zürich. Die beiden von Spuck für das Theaterhaus erstellten Choreographien, „Poppea//Poppea“ und „Don Q.“ sind im Dezember und Januar zu sehen.
Im Dezember gibt es eine neue Schauspielproduktion anzukündigen. Ein Solostück für Katja Schmidt-Oehm, in der Regie von Alvaro Solar: „Mondscheintarif“ von Ildikó von Kürthy. Read more…
06.11.2011
Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2011
In der Oper Frankfurt wurde der Deutsche Theaterpreis DER FAUST 2011 am 5.11.2011 in Anwesenheit des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann sowie der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth, verliehen.
Preisträger in der Kategorie Choreografie ist:
CHRISTIAN SPUCK für POPPEA//POPPEA
Theaterhaus Stuttgart –
Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart
Koproduktion mit Les Théâtres de la Ville de Luxembourg und in Kooperation mit dem Theater Bonn, der Schauburg München und Achtfeld GmbH Berlin Read more…
18.10.2010
Die fünf besten Tanzaufführungen
Von Stuttgart, über Dresden nach Essen.
Im Internetportal www.Kultiversum.de
wurde für Stuttgart Poppea//Poppea zur interessanten, sehenswerten Produktion auserkoren!!
POPPEA//POPPEA ein Tanzstück von Christian Spuck

Hingehen!!
Sehen!!
Staunen!!
Vom 20. bis 23. Oktober
im THEATERHAUS STUTTGART
http://www.theaterhaus.de/theaterhaus/index.php?id=1,2,421
02.08.2010
Der brandneue Trailer zu POPPEA//POPPEA
Für alle, die die Sommerpause von Gauthier Dance nur schwer verkraften können!
Soeben wurde der neue Trailer zu POPPEA//POPPEA ins Netz gestellt. Der von Achtfeld GmbH produzierte Streifen macht Lust auf mehr!
Wer das umjubelte Werk von Christian Spuck noch nicht sehen konnte, hat vom 20. - 23.10. wieder die Möglichkeit.
Karten gib es hier!
18.06.2010
Vorwort Juli 2010
Liebes Publikum
Wir haben Dank zu sagen. Dank an eine Person die vor wenigen Tagen gestorben ist und das Theaterhaus seit 1987 im wahrsten Sinne des Wortes „sauber “ gehalten hat. Ich verneige mich vor EVGA STOJANOVA, die all die kleinen Ferkeleien die uns allen tagtäglich passieren, stetig weggeputzt hat um am nächsten Tag das gleiche zu machen und das 365 mal im Jahr. Anfang der 90er Jahre wollte sie selbstständig werden, weg von der fest angestellten Reinigungskraft hin zur Unternehmerin. Ihre Söhne wurden ihr Rückhalt, aber Evga war weiterhin täglich im Einsatz. Nach dem Grundsatz „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ vergrößerte sie ihren Stern-Gebäude-Service.
Nachlässigkeit konnte sie nicht ausstehen und darüber hinaus war sie auch eine energische Kommunikatorin. Dass wir in 23 Jahren keine andere Reinigungsfirma beauftragen wollten, ist Ausdruck unserer großen Zufriedenheit mit der Qualität von Evgas Firma. Ihr Sohn Kiro wird weitermachen. Auch sein Level liegt hoch. Wir gedenken Evga Stojanova, dieser herzlichen, kommunikationsfreudigen und gewissenhaften Frau.
Wir gedenken auch der Autorin, Schauspielerin und Mitbegründerin des Theaterkollektivs „Rote Grütze“ Berlin, HELMA FEHRMANN, die ebenfalls vor wenigen Tagen verstorben ist. Die Theaterklassiker „Darüber spricht man nicht“, „Was heißt hier Liebe?“, „Mensch ich lieb Dich doch“ oder „Gewalt im Spiel“, hat sie mitentwickelt, geschrieben, gespielt und inszeniert. Das Theaterhaus spielt seit 20 Jahren die Produktion „Was heißt hier Liebe?“.
Immer noch und immer wieder begeistert dieses Stück junge Menschen, die allermeisten bei ihrem allerersten Theaterbesuch. Jede Vorstellung ist auch eine Verneigung vor Helma Fehrmann, sie hat dem deutschsprachigen Kinder- und Jugendtheater eine Leistung hinterlassen, die nicht hoch genug gewürdigt werden muss, schließlich haben die Stücke mit ihrer Beteiligung Mitte der 70er Jahre eine neue inhaltliche und ästhetische Form im Kinder- und Jugendtheaterbereich eingeläutet. Dieses Genre wurde plötzlich in der Öffentlichkeit wahrgenommen und begann erfolgreich zu werden. Im Manufaktur-Zelt, das 1979 für 3 Monate auf dem Stuttgarter Karlsplatz stand, spielte das Theater „Rote Grütze“ ihre Produktion „Mensch ich lieb Dich doch“ 12 Vorstellungen. 12 Mal ausverkauft. 12 Mal 850 Schüler und Schülerinnen. Und so war es in der ganzen Bundesrepublik. Freies Theater, Theater für junge Leute, politisch, fortschrittlich, witzig, erfolgreich.
Das hat Helma Fehrmann hinterlassen und dafür wird sie von uns nicht vergessen.
Aber „Lebe geht weiter“, wie es der Fußballphilosoph Dragan Stepanovic so schlicht und richtig formulierte. Innehalten und weitergehen, dieses Paradox begleitet uns tagtäglich.
Neues entsteht. Zum Beispiel am 1. Juli: CHRISTIAN SPUCK choreographiert und inszeniert Poppea//Poppea (siehe S. 16 + 17) mit dem Tanzensemble des Hauses, GAUTHIER DANCE. 4 Tänzerinnen und 4 Tänzer plus ERIC GAUTHIER werden ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte dieser Company aufschlagen.
Ein Muss für alle Tanzinteressierten und für alle, die unser Tanzensemble kennen lernen wollen. Voller Vorfreude kann ich Ihnen diese Produktion wärmstens empfehlen.
Eine zweite Premiere, dieses Mal von der Schauspielabteilung des Theaterhauses, wird am 25. Juli stattfinden. Der Erfolgsroman „Scherbenpark “ von Alina Bronsky, für die Bühne eingerichtet von Thomas Richhardt.
(siehe S. 8 + 9) Die wunderbare LARISSA IWLEWA wird diese Uraufführung präsentieren und Ihnen eine Geschichte erzählen, die voller Lebensfreude steckt. Vor der Suchtgefahr wird ausdrücklich nicht gewarnt.
Und dann möchte ich Sie noch auf die Seiten 30 bis 33 aufmerksam machen. Da ist unser Sommerprogramm aufgeführt. Zu Ihrer Freude und Information. Auch im August brauchen Sie Theaterhausluft. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Rezeptfrei und pudelwohl grüßt herzlich,
Ihr Werner Schretzmeier
15.06.2010
Filmdreh Probebühne Löwentor für Poppea//Poppea
Am 4.6.2010 war es endlich soweit. Nach ca. dreiwöchiger Vorbereitungszeit, konnte der Aufbau für den Filmdreh im Löwentor beginnen. Der LKW war randvoll gepackt mit allerlei technischem Equipment. Scheinwerfer, Stellwände, Stative, Traversen,… was man eben alles für eine große Hollywood Produktion braucht.


Bevor es allerdings so richtig losgehen konnte musste erst einmal Platz geschaffen werden. (Info: In unserer Außenstelle Löwentor sind nicht nur die Proberäume für Gauthier Dance und das TH Schauspiel untergebracht, sondern ebenfalls Lagermöglichkeiten für abgespielte Bühnenbilder und allerlei Requisiten)

Aufbau der Beleuchtung:
Da es für Filmaufnahmen sehr wichtig ist sehr gleichmäßiges Licht zu verwenden, wurde hierfür speziell ein mit Streufolie (Für den Laien: sieht aus wie Butterbrotpapier) bespannter Holzrahmen in unseren Werkstätten angefertigt. Vielen Dank an Friedemann


Die Aquarien:
Fassungsvermögen: 1200L wohl temperiertes Wasser
Gesamtmasse mit Unterbau: ca. 1,7 Tonnen
Zeit zum Befüllen: ca. 2 Stunden


Die Kamerabahn mit Dolly (nicht das Schaf sondern Transportwagen für die Kamera):
Mobiles Schienensystem für Kamerafahrten


Das kleine Aquarium für Nahaufnahmen.
David hatte sichtlich Spaß und alle waren sich einig das ihm wohl niemand heute das Wasser reichen kann.
An dieser Stelle noch vielen Dank an alle Beteiligte (würde zu lange dauen alle aufzuzählen). Besonderen Dank jedoch an Alexandra die uns mit Essen und Getränken versorgt hat.
Wenn euch jetzt interessiert was genau gedreht wurde, und wer sich stundenlang in einem Aquarium hat einsperren lassen, kommt zu Poppea//Poppea ind Theaterhaus!
Villeicht gibt es auch schon bald ein paar Vorab-Bilder!
Euer Theaterhaus Technik Team












