Über das Theaterhaus Stuttgart
Das Theaterhaus Stuttgart e.V. ist ein Theater und Veranstaltungsort im Stuttgarter Norden. Mit 300.000 Besuchern und rund 900 Veranstaltungen im Jahr ist das Theaterhaus das bestbesuchte Haus seiner Art in Deutschland. Neben den Aufführungen seiner beiden Ensembles für Tanz und Schauspiel gibt es Gastspiele mit Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Comedy, Kabarett, Pop und Rockmusik, Lesungen, Jazz, Klassik und Neue Musik.
Das Theaterhaus Stuttgart wurde 1984 von Werner und Gudrun Schretzmeier sowie Peter Grohmann im Stadtteil Wangen in den Räumen einer leerstehenden Glasfabrik gegründet. Dem stetig wachsenden Angebot an kulturellen Veranstaltungen und dem damit verbundenen Anstieg der Zuschauerzahlen wurde 2003 durch den Umzug in die Rheinstahlhallen auf dem Stuttgarter Pragsattel Rechnung getragen. Dazu wurde das denkmalgeschützte Gebäude zu einem Kultur- und Sportzentrum umgebaut.
Das Haus bietet in vier Veranstaltungshallen und zusätzlich vermietbaren Räumen eine Gesamtkapazität von nahezu 2.000 Sitzplätzen. Neben vier Veranstaltungssälen gibt es Proberäume, Werkstätten, ein Restaurant, Büroräume und ein zweistöckiges Foyer. Die Kunstformen werden zudem durch ein Sportangebot ergänzt, wofür eine separate Sporthalle zur Verfügung steht. Kunst und Sport unter einem Dach!
Als eingetragener, gemeinnütziger Verein ist das Theaterhaus Stuttgart in privater Trägerschaft organisiert und laut Vereinssatzung dem Zweck der Gemeinnützigkeit verschrieben. Vielfalt und Offenheit sind zentrale Werte unseres Hauses!
Seit seiner Gründung ist das Haus auf eine hohe Eigenfinanzierungsquote angewiesen. Zurzeit stellen die Eigeneinnahmen rund 75 Prozent des Etats. Die öffentliche Förderung wird zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart geteilt und macht momentan 25 Prozent des Jahresetats aus.
Das Gesamtbudget 2008 lag bei über 7 Millionen Euro. Im Vergleich ist das Theaterhaus Stuttgart damit eines der größten kulturellen Zentren seiner Art in Europa und mit seinem täglichen Programmangebot “ein Novum in der europäischen Kulturlandschaft”, so eine im Jahr 2007 erstellte Studie über europäische Kulturzentren.












