06.04.2010
Jazztage ein voller Erfolg
Der Tag 1 nach dem Jazz beginnt etwas später als üblich. Das haben sich die an den 24. Internationalen Theaterhaus Jazztagen Beteiligten aber auch verdient. Gespannt sind wir am vergangenen Donnerstag ins Festival gestartet, und glücklich über den großen Zuspruch können wir heute das Resümee ziehen: 20 hervorragende Konzerte, rund 5000 Gäste und viel positives Feedback stehen zu Buche. Aber viel wichtiger: es gab eine ganze Menge großartiger Jazzklänge (einige grooven noch heute durch die Flure), wir haben alte Bekannte getroffen und neue kennengelernt, internationale Stars gesehen und junge Wilde. Da gönnen wir uns heute einen der wenigen spielfreien Tage des Jahres.
Aber wie sagt man so schön: “Nach dem Jazz ist vor dem Jazz” und so freuen wir uns schon wieder auf 2011.
Und so ganz spielfrei ist der Tag dann doch nicht: beim alldienstäglichen Betriebskick werden die Schoko-Osterhasen wieder heruntergelaufen.
01.04.2010
24. Internationalen Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
SAWUBONA BAND + The sensational PORTICO QUARTET
Sonntag 4.4., 19:30 Uhr, Halle T3
SAWUBONA BAND
Die „Songs Of Good Hope“ sind eine musikalische Reise durch Südafrika. Im März 2008 startete die IBM im Internet das MusicJam Projekt SAWUBONA/Songs Of Good Hope und forderte Musiker weltweit auf 17 Songtexte über Südafrika zu vertonen. Ziel des Projekts sind die Produktion einer CD (hat Ende Januar begonnen), der Online-Verkauf der Songs und Konzerte. Mit den Einnahmen aus den Konzerten werden Township-Projekte in Südafrika unterstützt. Partner des Projekts sind Hochschulen, die Länder Bayern und Baden-Württemberg, Unternehmen – und das Theaterhaus. Die Schirmherrschaft haben IBM Deutschland-Chef, Martin Jetter und VfB-Präsident, Erwin Staudt übernommen.
Werner Acker, Dozent für Jazz Gitarre an der Musikhochschule Stuttgart übernahm die Auswahl der besten Songs und arrangierte sie neu in einem einheitlichen Sound. Idee ist nicht südafrikanische Musik nachzuspielen, sondern den „Songs Of Good Hope“ einen „weltweiten“ Sound zu geben – und: eine „offene Band“ zu formen, die für musikalische Gäste aus aller Welt offen ist.
Verena Nübel (voc) Ekkehard Rössle (sax) Annette Kienzle (voc) Werner Acker
(g) Rainer Scheithauer (key) Capo Mayer (b) Herbert Wachter (dr)
The sensational PORTICO QUARTET
“Ist Brit Jazz das nächste große Ding? Oder vielleicht sogar das aktuelle große Ding? Auf jeden Fall wird diese junge Band aus London in Kürze eine der angesagtesten neuen Jazz-Bands sein. Damit die Schubladen nicht so leicht zugehen, charakterisieren die vier Musiker um den Saxophonisten Jack Wyllie sich kurzerhand als „Indie-Band, die „Post-Jazz“ spielt“. Gut gebrüllt, denn das Portico Quartet ist mit Saxophon, Bass und Schlagzeug eigentlich recht konventionell besetzt, wäre da nicht Nick Mulvey, der das scheinbar archaische, de facto aber sehr junge schweizer Perkussionsinstrument Hang spielt, wodurch sich ein – Achtung! – afrikanischer und/oder karibischer Zug in den „Post-Jazz“ schleicht, denn der Hang-Sound erinnert an Steeldrums. Die Musik des Portico Quartets klingt eingängig und durchaus tanzbar, allerdings sind E-Musik- und Minimal-Referenzen gleichfalls nicht zu überhören.” (Ulrich Kriest, Jazzthetik)
Jack Wyllie (sax) Milo Fitzpatrick (b) Duncan Bellamy (dr, p, mar)
Nick Mulvey (perc)
31.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
JOACHIM KÜHN OUT OF THE DESERT
Sonntag 4.4., 18:30 Uhr, Halle T1

- Foto: Christoph Huebner
In der Tat ist die Lust auf gegenseitiges Kennenlernen, die Freude am musikalischen Dialog bei Out of the Desert allgegenwärtig. „Ich konnte viel von meinen afrikanisch-arabischen Begleitern lernen. Ihre Rhythmik ist einzigartig, präzise wie ein Uhrwerk und doch nie statisch, immer auf dem Weg zu etwas Neuem. Und sie sind völlig offen gewesen für mein Spiel“ hebt Kühn hervor. So präsentiert sich Out of the Desert als mustergültiges Werk der Gruppenimprovisation, bei dem Kühns Klavierspiel unverwechselbar bleibt:
Ob er nun groovend in den arabischen Blues von Majid Bekkas einstimmt, ob er die stoische Perkussion seiner Begleiter mit ebenso perkussivem Akkorden aufnimmt; ob er eine strenge Form und eine minimalistische Melodie vorgibt oder ob traditionelle Melodieführung und rhythmische Struktur in grenzenlosen Free-Jazz aufbricht. So liefert er nun einen herausragenden Beweis dafür, dass in der Weltsprache Musik noch viele neue Vokabeln zu kreieren sind. Selbst wenn man dafür in die Wüste muss.
Joachim Kühn (p,as) Majiid Bekkas (voc, oud, trad.)
Ramon Lopez (dr/perc) Abdessadek Bounhar (perc, voc)
Rachid El Fadli (perc, voc)
26.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
TRIO RIESSLER – LEVY – MATINIER
Sonntag 4.4., 18:30 Uhr, Halle T1
Ist es eine Jazzband? Imaginäre Folklore? Ein klassisches Kammertrio? Drei Virtuosen, bekannt für ihre sehr individuellen Wege zwischen Genres und Stilen, haben sich hier zum Gipfeltreffen zusammengefunden. Michael Riessler (D) hat sich längst in der vordersten Linie der globalen Improvisationsszene etabliert, Howard Levy (USA), der fortschrittlichste Spieler auf der Mundharmonika und Jean-Louis Matinier (F), der führende Akkordeonist des europäischen Jazz. In ihrer universellen Musiksprache, die auch Bach, moderne E-Musik, erdigen Blues oder südamerikanische Rhythmen umfasst, entwickeln Riessler, Levy & Matinier einen neuen Sound und ein neues ästhetisches Konzept. Der Klang von Mundharmonika und Akkordeon verschmilzt dabei vortrefflich mit Riesslers schnarrender Bassklarinette, was dem Ensemble ein seltenes, voller Überraschungen steckendes Timbre verleiht.
„Aufregenderes ist derzeit selten zu hören.“ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Michael Riessler (sax) Howard Levy (harm) Jean-Louis Matinier (acc)
Alles weitere zum Festival hier.
24.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
NGUYEN LÊ & SAIYUKI invite GUO GAN
Sonntag 4.4., 18:30, Halle T1
Saiyuki, der japanische Name eines chinesischen Romans aus dem 16. Jhd., bedeutet „Die Reise in den Westen“ und ist das Thema dieses Abends. Der Text bezieht sich auf eine legendenreiche Expedition nach Indien. Das in Paris lebende Trio rund um Nguyen Lê bringt musikalische Einflüsse aus dem Fernen Osten mit nach Europa und verbindet eigene Kompositionen mit traditionellen Melodien und elektronischen Klängen zu einem einzigartigen Klangerlebnis.
Der in Vietnam geborene Gitarrist Nguyen Lê wird dabei von der japanischen Koto-Spielerin
Mieko Miyazaki und dem indischen Tabla-Virtuosen Prabhu Edouard begleitet. Nguyen Lê lernte mit 15 Jahren als Autodidakt zunächst Schlagzeug, danach Gitarre und elektrischen Bass. Mieko Miyazaki begann bereits mit neun Jahren die traditionelle Koto zu spielen und widmet sich nun seit 1999 überwiegend eigenen Projekten. Der weltbekannte Prabhu Edouard spielte bereits mit zahlreichen Größen wie David Liebmann, Marc Ducret und Magic Malik. Exklusiv für die Theaterhaus Jazztage hat das Trio den chinesischen Musiker Guo Gan eingeladen, der die musikalische Reise auf einer traditionellen Erhu begleiten wird.
Prabhu Edouard (tabla) Nguyen Lê (g) Mieko Miyazaki (koto) Guo Gan (erhu)
Alle weiteren Informationen und Karten gibt es hier!
22.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
ERIKA STUCKY BUBBLES & BANGS
+ IIRO RANTALA NEW TRIO
Sa 3.4., 21:00 Uhr, Halle T2
Erika Stucky schlägt ein neues Kapitel auf: Nach den „selbstmörderischen Yodels“ stellt sie mit ihrem neuen Programm „Bubbles & Bangs“ ein musikalisches Tagebuch der letzten Jahre zusammen. „Es sind Titel, die ich während meiner Tourneen gehört habe – auf Flughäfen, in Taxis, in Hotelbars:
Stones, Beatles, Eminem und Frank Sinatra.“ Hinzu kommen auch wieder eigene Geschichten vom Planeten Stucky: absurd, witzig, berührend.
Seit über zwanzig Jahren „on the road“ verwebt sie in ihrem Programm verschiedene Stränge ihrer Vergangenheit und verdichtet ihre musikalische Ausdrucksweise gleich nochmals: Bestand die Begleitband in den vergangenen Jahren aus einer Tuba und Posaune, so wird sie mit einem Schlagzeug statt der Posaune weiter auf Rhythmus reduziert. „Es wird grooviger“, verspricht die Sängerin – ein Aspekt, den sie aus dem Hendrix-Projekt mit Doran, Studer und Jamaaladeen Tacuma mitnimmt. Nach wie vor mit dabei ist Tubist Jonathan Sass, der in den vergangenen Jahren für die satten Basslinien gesorgt hat. Neu hingegen – obwohl schon jahrelang Wegbegleiter von Erika Stucky – Schlagzeuger Lucas Niggli.
Erika Stucky (voc, acc) Jonathan Sass (tu) Lucas Niggli (dr)
Iiro Rantala ist Finnlands erfolgreichster Jazz-Pianist. 18 Jahre spielte er mit dem Trio Töykeät, was ihn mit Konzerten in mehr als 50 Ländern weltweit bekannt machte. Felix Zenger, ein junger Beatbox-Künstler mit außergewöhnlichem Talent, ergänzt neben Marzi Nyman das Trio. Felix Zenger kommt aus der Ecke des Hiphop und Rap und als „menschliche Beatbox“ imitiert er nicht nur sämtliche Perkussionsinstrumente, sondern ebenso „Scratching “ der DJ‘s aus dem Schallplattenzeitalter oder elektronisch verfremdetes Schlagzeug. Der 1979 geborene Marzi Nyman zählt zu den jüngsten Gitarrenstars Finnlands. Er spielte bereits mit Nylon Beat und Apulanta ebenso wie mit dem UMO Jazz Orchester. 2006 erhielt er für sein erstes Solo-Album den finnischen Teosto-Musikpreis.
„Dass die Finnen gelinde gesagt verrückt sind, wissen wir schon längst aus ihrer Literatur und ihren Filmen, aber was die drei da abliefern, darf man getrost als halsbrecherisch-akrobatische Trapez-Nummer ohne Netz und doppelten Boden bezeichnen. Wie und warum diese drei Welten zusammenstimmen, bleibt ein Rätsel, aber auf geheimnisvolle Weise passt es. Ein Erlebnis!“ KÖLNER STADTANZEIGER
Marzi Nyman (g) Iiro Rantala (p) Felix Zenger (beatbox)
19.03.2010
Änderung bei den 24. Internationalen Theaterhaus Jazztagen
Liebe Jazzfreunde,
Der erste Abend der diesjährigen Jazztage muss umgestaltet werden.
Leider ist es Karl Berger aus familiären Gründen nicht möglich am 1.4. bei den 24. Internationalen Jazztagen aufzutreten.
Für Ersatz wurde bereits gesorgt!
Wir konnten kurzfristig das New Yorker “Vijay Iyer Trio” für diesen Abend gewinnen.
Das Trio ist der erste Preisträger in der Kategorie „Ensemble des Jahres international“ des neu ins Leben gerufenen ECHOJazzpreises, der am 5. Mai 2010 vom Bundesverband Musikindustrie e.V. und der Deutschen Phono-Akademie in 31 Kategorien vergeben wird.
„Die internationale Jazzszene feiert Vijay Iyer als den Jazzpianisten der Stunde. Ein Pianist, der
eigene Wege geht und nach Lehrjahren an der Seite von formbewussten Avantgardisten wie
George Lewis, Steve Coleman oder Roscoe Mitchell, frei von nostalgischen Aufwallungen ist.
Weder imitiert er den Nachtclub-Glamour aus der golden Ära des Jazz, noch überschwemmt er
den Hörer mit einer Flut von Arabesken, noch trauert er dem Free Jazz hinterher: Eher strebt Iyer,
wie er kürzlich in einem Interview betonte, in seiner Musik nach „einer gewissen mathematischen
Eleganz“. Und verleiht ihr ganz nebenbei die Dringlichkeit, die sie aus der Flut der vielen Piano-
Trios heraushebt. Ähnlich wie die afroamerikanischen Gründerväter des Jazz ist Vijay Iyer doppelt
geprägt: zugehörig, aber unübersehbar anders. Unbestritten ein Amerikaner, als Sohn indischer
Einwanderer jedoch mit einem zweiten kulturellen Hintergrund aufgewachsen.“ DIE ZEIT
VIJAY IYER TRIO
Vijay Iyer (p) Stephan Crump (b) Marcus Gilmore (dr)
16.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
EL.BRIÑO + VERY KÜHN QUARTETT
3.4., 20:30 Uhr, Halle T3
EL.BRIÑO

„el.briño“ ist eine junge Berliner Band, die mit ihren Eigenkompositionen einen warmen, geheimnisvollen, authentischen Bandsound entwickelt hat.
Wichtig ist dabei die Gesamtheit der Band. Die Musik bewegt sich weitgehend im Bereich des modernen Jazz und ist geprägt durch volle, harmonische Klänge
und schwebende, eingängige Melodien. Die beiden Köpfe der Band, Kati Brien und
David Riaño arbeiten seit ihrem gemeinsamen Studienbeginn viel zusammen, sowohl bei Konzerten, als auch bei der Ausarbeitung neuer Kompositionen.
„el.briño“ ist die Fusion von zwei Ideenjägern und – sammlern und fünf eigenständigen Musikern.
Ludwig Hornung (p) David Riaño (g) Kati Brien (sax) Reinhold Schmölzer (dr) Simon Quinn (b)
VERY KÜHN QUARTETT
Hinter dem Bandnamen „Very Kühn Quartett“ verbirgt sich nicht die Idee besonders kühn zu sein und den Jazz mit der Brechstange neu zu erfinden.
Vielmehr steht der Name für ein Projekt zweier Musiker gleichen Namens, die musikalisch hervorragend miteinander harmonieren. Der eine Axel Kühn ist Saxophonist u.a. bei der SWR Big Band und schon seit vielen Jahren eine feste Größe in München, der andere ist mit seinen 29 Jahren schon einer der gefragtesten Bassisten der Stuttgarter Szene, frisch gekürter
Jazzpreisträger des Landes Baden-Württemberg und darüber hinaus mit seiner eigenen, preisgekrönten Formation „Kühntett“ äußerst erfolgreich.
Vervollständigt wird das Quartett durch den Schlagzeuger Marcel Gustke, der mittlerweile seit 4 Jahren regelmäßiger Begleiter der Jazz-Organistin Barbara Dennerlein ist und den Pianisten Chris Gall, der seit Herbst 2007 exklusiv bei ACT unter Vertrag steht. Ihr Programm beinhaltet vorwiegend Eigenkompositionen, deren Wurzeln im Postbop liegen, die aber trotzdem für Einflüsse zeitgenössischer Musik offen sind und viel Platz für kreatives und modernes Spiel lassen.
Axel Kühn (b) Axel Kühn (sax) Chris Gall (p) Marcel Gustke (dr)
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15.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
70 JAHRE HERBERT JOOS – Die Birthday Band
+ 80 JAHRE ACK VAN ROOYEN
3.4., 19:30 Uhr, Halle T1
70 JAHRE HERBERT JOOS – Die Birthday Band
Die Birthday Band „Fairy Tales“

Foto: Jörg Becker
Herbert Joos ist der Virtuose des Flügelhorns. Seit Mitte der 60er Jahre gehörte er verschiedenen Jazzformationen an. So spielte er z.B. mit Eric Bijon und Patrice Héral 3 Jahre lang im „Orchestre National de Jazz“. Außerdem leitete er sein eigenes Quartett und Orchester und machte mit seinem Solo-Album „The Philosophy of the Flügelhorn“ auf sich aufmerksam.
Die meiste Anerkennung erfuhr er während der 1980er als Mitglied des „Vienna Art Orchestra“. Sein warmer, kräftiger Sound und der romantisch-impressionistische Einfluss, kombiniert mit der Affinität für freie Improvisationen sind seine besonderen Kennzeichen in der europäischen Jazzszene. Die „Birthday Band“ setzt sich aus hochkarätigen Musikern
zusammen, mit denen Herbert Joos über Jahre hinweg zusammen arbeitete, die ihn inspirieren und mit denen die „Chemie“ einfach stimmt – eigentlich müsste man diese Konstellation seine „Dream Band“ oder besser noch „Fairy Tales“ nennen: Mit Wolfgang Puschnig und Bernd Konrad verbindet ihn eine 30-jährige Freundschaft; Bebelaar, ein grandioser Solist; Godard, der unbestrittene Tuba-Weltmeister; Kuruc, sein Duo Partner, Bijon und Héral, seine französischen Freunde. Ein Geburtstagsabend mit verschiedenen Besetzungen – vom Duo bis Oktett.
Herbert Joos (tp, flh) Wolfgang Puschnig (sax) Bernd Konrad (sax) Michel Godard (tuba) Eric Bijon (acc), Frank Kuruc (g) Patrick Bebelaar (p) Patrice Héral (dr)
80 JAHRE ACK VAN ROOYEN
Ack van Rooyen – Paul Heller Quintet & Special Guests

Foto: Jörg Becker
Auch wenn zwischen Flügelhornist Ack van Rooyen und Tenorsaxophonist Paul Heller rund vier Jahrzehnte liegen, so überwiegen dennoch die Gemeinsamkeiten: der klischeefreie und von Leichtigkeit gelenkte Umgang mit ihrem Instrument und die prägenden Erfahrungen in großen Jazzorchestern: van Rooyen hat unter anderem in den Big Bands von SDR, SFB, Peter Herbolzheimer’s „RC&B“ und „United Jazz&Rock Ensemble“ gespielt, Paul Heller ist seit 2005 Tenorist in der WDR Big Band Köln und seit 1994 Mitglied in
Bob Brookmeyer’s „New Art Orchestra“. Ganz egal ob Up Tempo-Nummer, Ballade oder Swing‚ Ack van Rooyen und Paul Heller meistern ihre Aufgaben mit einer erfrischenden Virtuosität, die nicht zwangsläufig in technische Kräftemesserei mündet, sondern manchmal ganz bewusst auf die leisen Zwischentöne setzt. Van Rooyen und Heller verstehen es, sei es im Solo und im Quintett, Flexibilität und Stilsicherheit organisch miteinander zu verbinden. Dabei befinden sie sich in bester Gesellschaft: komplettiert wird die illustre und hochkarätig besetzte Geburtstagsrunde zu Ack van Rooyens 80sten Geburtstag von dem Pianisten Herbert Nuss, dem Bassisten Ingmar Heller, Bruno Castelluci am Schlagzeug.
Die speziellen Geburtstagsgäste sind Nippi Noya (perc), Peter Tiehuis (g) und
the one an only Jasper van´t Hof(p).
Ack van Rooyen (flh) Paul Heller (ts) Hubert Nuss (p) Ingmar Heller (b)
Bruno Castellucci (dr) Jasper van´t Hof (p) Nippi Noya (perc) Peter Tiehuis (g)
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11.03.2010
24. Internationale Theaterhaus Jazztage: Vorgestellt
ULL MÖCK MODERN PIANO TRIO
Fr 2.4., 20:30 Uhr, Halle T3
Ull Möck und seine Triopartner entwickeln eine homogene musikalische Sprache ohne die individuelle Ausdrucksform des Einzelnen einzuschränken: moderne Klaviertriomusik ureigenster Prägung. 1996 erhielt das Trio den hoch dotierten Fördergabenpreis des Jazzwettbewerbes „Internationale Bodenseekonferenz“ in Rorschach (CH).
Ull Möck ist ein Virtuose, dessen Spiel glücklicherweise nie kalt oder aufgesetzt wirkt. Rhythmische Spannung und melodische Schönheit treffen zusammen, wenn er mit der Landesjazzpreisträgerin Karoline Höfler und dem Schlagzeuger Hans Fickelscher seine vielseitigen Eigenkompositionen interpretiert.
„Musik, die bereits beim ersten Hinhören und vom ersten Takt an gefällt, ist selten.
Ull Möcks CD „Handling“ zählt zu den Ausnahmen. „Prison changes“ ist dafür beispielhaft und lässt den Zuhörer zugleich in den kurzen Soli spüren, welch vollblütige Musiker Karoline Höfler am Bass und Hans Fickelscher am Schlagzeug sind.“ JAZZ PODIUM
Ull Möck (p) Karoline Höfler (b) Hans Fickelscher (dr)
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