Kategorie-Archiv: Allgemein

SCHRETZMEIERS VORWORT 10//2016

LIEBES PUBLIKUM!
Ist es uns egal, dass die Anschläge auf Flüchtlingsheime immer mehr werden, dass Fremdenfeindlichkeit in der Zwischenzeit kaum mehr registriert wird, dass ganz Deutschland einen extremen Rechtsruck erlitten hat? Und nicht nur Deutschland, halb Europa ergibt sich offensichtlich den Populisten, ergibt sich dem primitiven Gerede von kriminellen Flüchtlingen, Sozialschmarotzern, ergibt sich nationalistischem Geschrei. Die politische Rhetorik der AfD entstand nicht vor drei Jahren, als die Partei gegründet wurde. Sie kommt im Nachkriegsdeutschland seit vielen Jahrzehnten ungebrochen aus Bonn, Bayern oder Berlin. Intellektuelle waren schon mal „Ratten und Schmeißfliegen“ oder „Wo Müll ist, sind Ratten, wo Verwahrlosung herrscht, ist Gesindel“. Diese Rhetorik wurde nicht von der AfD erfunden, sie hat Tradition in den deutschen Volksparteien. Stichwort Strauß oder Kohl, Seehofer oder Söder oder Sarrazin und andere aus den Volksparteien haben die Vorlage geliefert und tun es weiter. Viele haben ihre Maske abgelegt, jetzt kommt das rechte Gedankengut schon in der Mitte der Gesellschaft an. Immer mehr schimmert es im Diskurs der Politiker durch, wie nahe sie den jetzt von der AfD offiziell vertretenen Positionen stehen – bei den einen, weil sie zu lange im Bierzelt waren, bei den anderen, weil sie auch nüchtern ihre Tendenzen nicht leugnen können und zunehmend, weil es Stimmen bringen könnte. Der rechte Virus steckt schon lange in unserer Gesellschaft, diesem nachzugeben ist das Ende unserer Freiheit, wäre das Ende der Europäischen Union. Das kann kein vernünftiger Mensch wollen. Zurück in die Landesgrenzen, zurück zum nationalen Egoismus, zurück zur Gesichtskontrolle, zurück in die Denunzierung und die Intoleranz – wir halten dagegen, mit unserer Programmvielfalt, mit der Vielfalt der im Theaterhaus arbeitenden Menschen, mit der Vielfalt der im Theaterhaus auftretenden Künstlerinnen und Künstler, mit der Gewissheit, dass kulturelles Engagement die Toleranz, den Dialog miteinander und nicht gegeneinander, die Offenheit und Neugier für Neues und Ungewohntes fördert, zum positiven Erlebnis werden lässt. Letztendlich kann die Kultur deutlich machen, welche Qualität in der Vielfältigkeit von Musik, Sprache und Bewegung liegt. SCHRETZMEIERS VORWORT 10//2016 weiterlesen

„Greyhounds-Proben“- aus der Sicht einer Bogy-Praktikantin

In der letzten Woche konnten wir Theaterhauskollegen etliche Schulpraktikanten auf den Fluren und im Haus antreffen – BOGY- bzw. BORS-Zeit an den Stuttgarter Schulen. Berufs-Orientierung am Gymnasium bzw. an der Realschule heißt es alle Jahr für die Neuntklässler und zwei von ihnen, Erna und Chiara, haben beide eine Woche Theaterhaus hinter sich. Über Ihre Erfahrungen bei den Proben zur Theaterhaus-Tanzproduktion „Greyhounds“ wurde Erna von Chiara befragt, das Interview möchten wir Euch nicht vorenthalten.

Chiara: Wie lange warst du bei den Proben?
Erna: Von Montag bis Donnerstag. Immer von 11.30-16Uhr. Zuerst in der Probebühne am Löwentor und dann im Theaterhaus in der Halle T3.
Chiara : Wie lief so eine Probe ab?
Erna: Wenn ich kam hatten die Tänzer sich schon aufgewärmt und ein Training hinter sich. Dann gab es Korrekturren von der Tanzassistenz zu einzelnen Nummern.
Chiara : Ab wann habt ihr die Show „durchgetanzt“?
Erna : Da es keine neuen Proben waren sonder nur zur Auffrischung dienten haben wir mit den Durchläufen schon am Dienstag begonnen.
Chiara : Kam irgendetwas Neues dazu?
Erna : Ja, sie haben einen neuen Teil eingefügt der ungefähr 2 1/2 Minuten geht. Der musste natürlich mehr und öfters geprobt werden als der Rest.
Chiara :Dauerte es lange bis alle Tänzer den neuen Teil gut konnten?
Erna : Nein eigentlich nicht. Das liegt bestimmt auch daran, dass es alle erfahrene Tänzer sind.
Chiara : Was hat dir am Besten an den Proben gefallen?
Erna : Besonders gut hat mir die Zusammenarbeit der Tänzer gefallen, zu sehen wie sie sich aufeinander „eingestimmt“ haben und wie sie zusammen Spaß an ihrer Arbeit hatten war toll. Auch die Arbeit der Tanzassistenz war beeindruckend, ihr sind Sachen aufgefallen in Hinsicht auf Taktzahl und Bewegungen die mir zum Beispiel nie aufgefallen wären.
Chiara : Könntest du dir vorstellen später mal als Regieassistenz bzw Stückbetreuerin zu arbeiten?
Erna: Im großen und ganzen ja. Jedoch möchte ich später lieber selbst auf der Bühne stehen. Aber als Schauspielerin und nicht als Tänzerin. Aber den Prozess von Probearbeiten so live zu erleben war wirklich toll.

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SCHRETZMEIERS VORWORT April 2016

Liebes Publikum!

Das März-Editorial hat einige wenige Leser und Leserinnen zu heftiger Reaktion angeregt. Ich habe vor den Biedermännern und Brandstiftern der AfD gewarnt, wissentlich, dass dies auch Widerspruch erzeugt. Die meisten Kommentare sind der Ansicht, dass eine mit Steuergeld geförderte Kultureinrichtung nicht das Recht hat, politische Bewertungen vorzunehmen, zumal dieses Geld auch das der sich bewertet Fühlenden sei. Diese Meinungen lasse ich mal unkommentiert stehen, weise nur darauf hin, dass Steuergeld auch Parteien finanziert, ob man diese oder jene nun gut oder fürchterlich findet.

Die Landtagswahl war zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieses Heftes noch in vollem Gang, so, dass mir nur die Hoffnung bleibt, dass die Wahlbeteiligung mal wieder deutlich über 60% liegt, der Wichtigkeit dieser Wahl angemessen.

Das April-Programm bietet mit dem 24. Stuttgarter Kabarettfestival wieder einen Veranstaltungshöhepunkt und folgerichtig findet die Preisverleihung des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg im Theaterhaus statt.

Speziell möchte ich Sie noch auf die unterschiedlichen Tanzvorstellungen aufmerksam machen, wobei unsere Theaterhaus-Company mit „Out of the box 5“ und „Infinity“ wieder zu erleben sein wird und weitere drei Abende mit Egon Madsens wunderbaren „Greyhounds“, das Herz aller Tanzliebhaberinnen und -liebhaber höher schlagen lässt.

Den 20. April sollten Sie sich nicht entgehen lassen: Nach vielen, vielen Jahren wieder mal ein Wiedersehen mit Georgette Dee, dieser außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeit.

Der letzte Tag des Aprils ist ein besonderer: Der UNESCO-Welttag des Jazz!! Die 36. Generalkonferenz der UNESCO hatte ihn im November 2011 ausgerufen. Ziel des Gedenk- und Aktionstages ist, an die künstlerische Bedeutung des Jazz, seine Wurzeln und seine weltweiten Auswirkungen auf die kulturelle Entwicklung zu erinnern. Im Theaterhaus präsentiert sich das Orchester Jazz@Large.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, im April, im Mai, an jedem Tag oder in jeder Woche. Wir sind für Sie da.

Herzlichst, Ihr Werner Schretzmeier

Schretzmeiers Vorwort 01/2016

Liebes Publikum!

Willkommen im neuen Jahr. Es beginnt wieder mit dem schon zur Tradition gewordenen Neujahrskonzert und der wunderbaren Erika Stucky. 2016 starten wir mit ihrem neuesten Musikprojekt „Soulfood“. Ein Stucky-Abend ist programmatisch auch immer ein Statement: Vergnügen auf hohem Niveau!! So wie wir das Theaterhaus im gesamten sehen. Der erste Tag im Jahr, ein Tag fürs ganze Jahr. Sie sollten diesen nicht verpassen!!

Und weiter geht es mit hochklassigen Angeboten: Ob es Egon Madsens Greyhounds sind oder die musikalische Revue „Soy de Cuba“. Die letzten Auftritte der „Kleinen Tierschau“ sind bis auf wenige Restkarten alle ausverkauft. Deshalb am 10. Januar noch eine Zusatzvorstellung um 15 Uhr! Für alle die beim Abschied dieser legendären Comedy-Gruppe noch dabei sein wollen. „Die Kleine Tierschau“ hat schon in den 80er-Jahren mit ihrer Art von musikalischem Humor, das heute überstrapazierte Genre „Comedy“ mitgeprägt, haben diese Form weiterentwickelt und waren mit ihrem enormen Erfolg über viele Jahre die Existenzsicherer des Theaterhauses. Das darf man nicht vergessen, das Theaterhaus ist ihnen dafür auf immer dankbar. Sie haben dieser Region die Freude am kreativen Unsinn näher gebracht, sie haben die Schwaben „leicht-sinniger“ gemacht. Ein unschätzbarer Gewinn. Danke!

Wir freuen uns auf die Produktion „Swan Lake Reloaded“, die für sieben Vorstellungen im Theaterhaus Station macht – spektakulärer Showtanz!

Wer das choreographische Potenzial der Tänzerinnen und Tänzer unserer Theaterhaus-Company „Gauthier Dance“ kennen lernen will, hat ab 16.1. die Möglichkeit in „Out of the Box V“ die kreative Seite dieser Company zu genießen. Der Tänzer als Choreograph für seine Kolleginnen und Kollegen. Ein interessantes Experiment, das in den vorhergegangenen 4 Folgen von „Out oft he Box“ wunderbare, phantasievolle Ergebnis präsentierte.

Stefan Siller stellt am 17.1. im Rahmen einer musikalischen Lesung sein Buch vor und am 20.1. findet das Sprach-Duell zwischen Winfried Kretschmann und Guido Wolf statt, das allerdings innerhalb von 24 Stunden ausverkauft war.

Wir freuen uns auf den 23.1., wenn Wolfgang Dauner den Jazz-Ehrenpreis des Landes Baden-Württemberg erhält. Die Ehrung findet im Rahmen einer Konzertgala statt, die den Musiker Wolfgang Dauner als Mittelpunkt des Abends präsentiert. Eine längst überfällige Ehrung für einen der innovativsten europäischen Musiker.

Zum Abschluss noch der Hinweis auf die 29. Internationalen Theaterhaus-Jazztage, die vom 24.3. bis 31.3. stattfinden und eine Vielzahl großartiger Musiker nach Stuttgart bringt. Tolle Konzerte warten auf Sie, liebes Publikum, der Vorverkauf beginnt am 11. Dezember, macht es also möglich, dass Festivalkarten als Weihnachtsgeschenk große Freude bereiten können. Programmdetails ab 11.12. über www.theaterhaus.com

Ich wünsche Ihnen ein glückliches und vor allem friedvolles neues Jahr und bleiben Sie dem Theaterhaus mit seiner großartigen Belegschaft weiterhin gewogen.

Dafür bedankt sich herzlichst,

Ihr Werner Schretzmeier

Herzlichen Glückwunsch an Özcan Cosar für den Publikumspreis Tegtmeiers Erben!

Wie am 22.11.15 von der Stadt Herne mitgeteilt wurde, erhält in diesem Jahr Özcan Cosar den Publikumspreis „Tegtmeiers Erben“. Der Preis wird in Erinnerung an den 1994 verstorbenen Schauspieler und Kabarettisten Jürgen von Manger seit 1997 verliehen und ist ein bundesweiter Wettbewerb für Comedians, der alle zwei Jahre vergeben wird. Das Theaterhaus gratuliert herzlich und freut sich auf die nächsten Veranstaltungen von seinem Programm „Du hast dich voll verändert“ im Theaterhaus.

Schretzmeiers Vorwort 11//2015

Liebes Publikum!
Das Thema über die vielen Menschen, die auf der Flucht sind und neben anderen Ländern, Deutschland als ihr Ziel sehen, begleitet uns in der Zwischenzeit tagtäglich und wird nun auch politisch – je nach Interessenslage – instrumentalisiert. Würde es dem einen oder anderen Lautsprecher in dieser Frage um konstruktive Lösungen gehen, müsste nicht permanent die Erregensmaschine angeworfen werden. Diese Energie sollte zur Problemlösung verwandt werden. Solange die Einrichtung einer Flüchtlings-Koordinierungsstelle im Kanzleramt heftigste öffentliche Diskussionen auslöst, ob damit der Bundesinnenminister entmachtet worden ist oder nicht, scheint in Anbetracht der Notsituation in vielen Gemeinden und Städten, das Gesamtproblem doch nicht so existentiell zu sein. Ist es aber! Davon können die in die Hunderttausend gehende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, ein kräftiges Lied singen. Diesen Menschen zu danken ist mir und der ganzen Belegschaft des Theaterhauses eine Herzensangelegenheit. Allein in Stuttgart sind es weit über Tausend Frauen und Männer, inklusive der vielen jugendlichen Helferinnen und Helfer. Schretzmeiers Vorwort 11//2015 weiterlesen

Schretzmeiers Vorwort 10/2015

Liebes Publikum!

Ohne Umschweife, direkt mit der Tür ins Haus gefallen: 360° Allstars ist ein Hammer! Gerade haben die australischen Artisten beim berühmten Edinburgh Fringe Festival für Furore gesorgt. 11 ausverkaufte Shows vor 13.000 begeisterten Zuschauern. Die englische Presse, mit Showproduktionen nicht verwöhnt, reagiert ganz untypisch englisch – voller Überschwang! Sätze wie „eine einzige große Party“ oder „sprüht vor Energie, eine Show der Spitzenklasse“ werden ergänzt von „spektakuläre Mischung außergewöhnlicher Artistik“ oder „rasant und enorm unterhaltsam“. In Deutschland ist diese Company noch relativ unbekannt, im Theaterhaus gibt es nun fünf Tage lang die Möglichkeit, diese andere, originelle und einzigartige Show kennen zu lernen. Die günstigen Eintrittspreise sollen dazu animieren, auch mal mit der ganzen Familie zu kommen. Lassen Sie mal ganz untypisch schwäbisch, Ihren Zweifel zu Hause, lassen Sie mal die Devise „kenn ich nicht, ess’ ich nicht“ einfach weg. Sie werden nicht enttäuscht sein!

Weitere Programm-Perlen erwarten im Oktober Ihren Besuch: Der Clarinet Summit, eine jazzmusikalische Besonderheit von großer Qualität. (mehr auf S. 48) Am 3.10. die einzigartige Juliette Greco mit ihrem Abschiedskonzert. Diese charismatische Künstlerin beehrt zum siebten Mal das Theaterhaus! Wir verneigen uns vor einer außergewöhnlichen Frau.

Dann freuen wir uns auf das Nachfolge-Projekt von „Cosi fan tutte“ (die Aufführung mit dem syrischen Flüchtlingschor – Sie erinnern sich). Jetzt kommt eine weitere Mozart-Oper zur Aufführung: Zaide. Eine Flucht. Das unfertige Libretto dieser Oper wurde von den Produzenten in enger Zusammenarbeit mit geflohenen Künstlern aus Syrien, dem Irak und Nigeria neu geschrieben. So wird diese Oper zur Brücke der Integration und schafft auf ganz andere Art als die täglichen Medienberichte, ein Bewusstsein für die Erfahrungen von Geflüchteten.

Am 9. Oktober wäre der Friedensbotschafter und Musiker John Lennon 75 Jahre alt geworden. Wäre! Am 8.12. dieses Jahres sind es 35 Jahre her, dass Lennon in New York bei einem Attentat starb. Ein noch heute unbegreiflicher Vorgang. Lennons Musik wird nicht umzubringen sein. Ein kleiner Trost. Der im Theaterhaus wohlbekannte Jazzpianist Iiro Rantala, ein ganz Großer seines Gewerbes, hat sich den musikalischen Werken von Lennon angenommen. Unbedingt dabei sein, unbedingt anhören.

Ebenfalls bestens bekannte Künstlerinnen und Künstler sind ab dem 16. Oktober mit einer Deutschland-Premiere zugange: Flamencos en route, seit 25 Jahren mit jeder ihrer Produktionen zu Gast. Seit 30 Jahren – so wie das Theaterhaus – besteht diese wunderbare Company aus der Schweiz, die das Paradox Schweiz und Flamenco auf so bestechende Art auf die Leistungsspitze treibt. Der Flamencotanz in zeitgenössischer Form.

Nach dem überaus erfolgreichen Tanzfestival COLOURS und einem ebensolchen Gastspiel unserer Tanzcompany in Amerika und Kanada – nächstes Jahr wird der erste New-York-Auftritt der Company anstehen – gibt es ab dem 21.10. wieder Gelegenheit die aktuelle Tanzproduktion „Infinity“ zu erleben. Fünf  Vorstellungen jetzt im Oktober und fünf weitere im November (26. – 30.11.). Das ist für 2015 aber noch nicht alles. Jetzt schon zum Vormerken: Vom 10. bis 20. Dezember wird nochmals die Festivalproduktion „Kamuyot“ mit Gauthier Dance, der Tanzcompany des Theaterhauses, gezeigt. 12 Termine insgesamt, davon zwei als Familienvorstellungen und eine für die Schulen. Der Vorverkauf beginnt am 1. Oktober(!!).

Noch ein Blick in den November: Am 1.11. die Premiere von Egon Madsens Tanzproduktion „Greyhounds“. Ein Tanzabend mit Choreographien von Marco Goecke, Mauro Bigonzetti, Amos Ben-Tal und Eric Gauthier, sowie ein frühes Werk von John Neumeier. Die Einführung in diese Produktion findet am 13.10. unter dem Titel „Tanzprofil“ statt. Die Karten für die fünf Greyhounds-Vorstellungen werden knapp. Sie sollten sich bald entscheiden. Das gleiche trifft auf eine weitere Produktion im November zu: Die Vorstellungen mit Gerhard Polt und den Well-Brüdern aus‘m Biermoos. (16. + 17.11.) sind heiß begehrt. Auch hier hilft nur noch eine schnelle Entscheidung Ihrerseits.

In diesem Sinne, Herzlichst, Ihr Werner Schretzmeier

PS: Merken Sie sich den 23.1.2016 vor! Das Jubiläums-Konzert für Wolfgang Dauner steht ins Haus.

Günter-Strack-Fernsehpreis für Yasin El Harrouk

Günter-Strack-Fernsehpreis für Yasin El Harrouk
Am Dienstag 23.6. wurden im Thalia Theater in Hamburg die diesjährigen Preisträger des Studio Hamburg Nachwuchspreis mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis ausgezeichnet.
Der Preis für den besten Nachwuchsdarsteller wurde Yasin El Harrouk für seine Rolle als Nasir in „Tatort: Der Wüstensohn“ verliehen.
Herzlichen Glückwunsch!
Im Theaterhaus können Sie Yasin El Harrouk als „Krishna“ in der Neuinszenierung der Theaterhaus-Erfolgsproduktion „Dirty Dishes“ erleben.
Die nächsten Termine: 29.7.; 1. + 2.8.2015

Theaterhaus Schauspiel on the road: „Ich werde nicht hassen“ zu Gast im Berliner Schlosspark Theater.

Theaterhaus Schauspiel on the road:
„Ich werde nicht hassen“ zu Gast im Berliner Schlosspark Theater.

In diesem schönen Theater spielt heute Abend Mohammad-Ali Behboudi das bewegende Leben des palästinensischen Arztes Izzeldin Abuelaish. Wir wünschen eine schöne Vorstellung und schicken herzliche Grüße nach Berlin.
Morgen geht es dann weiter nach Hamburg: am 18.6. gastiert „Ich werde nicht hassen“ in den Hamburger Kammerspielen im Rahmen der 4. Privattheatertage. Als eine von vier eingeladenen Theaterproduktionen von Privattheatern in ganz Deutschland gehen wir in der Kategorie „(Zeitgenössisches) Drama“ ins Rennen um den renommierten „Monica Bleibtreu Preis“ – Daumen drücken!!

Schretzmeiers Vorwort Juli 2015

Liebes Publikum!

Die erste Hälfte des Monats steht noch im Zeichen des Tanzfestivals COLOURS, das der Ballett- und Tanzstadt Stuttgart ganz sicher weitere Impulse geben wird. Dieses Festival wird neugierig machen, auf das Nächste, auf Unbekanntes, auf Fremdes. Tugenden die uns stark machen und gleichzeitig die Sensibilität fördern. Auch hier wieder – ganzheitliche Kulturvermittlung und Kultur bildet weiter. Zur Vermittlung gehört auch das Erinnern, die Qualität des Vergangenen in Zukunft verwandeln! Am 25. Juli gibt es dafür ein Beispiel: Das Gedenkkonzert für Albert Mangelsdorff, einer der ganz Großen in der Welt des Jazz. Vor 10 Jahren ist uns dieser außergewöhnliche Künstler abhanden gekommen. Hinterlassen hat er viel Inspiration, die von den nachfolgenden Musikern aufgenommen wurde und ins Heute übersetzt wird. Der Jazzposaunist Nils Wogram ist da an vorderster Stelle zu nennen, der mit recht im Jahr 2013 den von der Union Deutscher Jazzmusiker vergebenen Musik-Award, den Albert-Mangelsdorff-Preis überreicht bekam. Nils Wogram wird an diesem Abend mit seinem Trio zu hören sein und – das zeichnet das Konzert besonders aus – mit Wolfgang Dauner zwei Titel des legendären Duos Dauner/Mangelsdorff neu interpretieren. Eben dieser Wolfgang Dauner, der am Ende dieses Jahres seinen 80. Geburtstag feiert, und in den letzten 25 Jahren von Mangelsdorffs musikalischer Karriere der wichtigste Partner von ihm war. Zwei außergewöhnliche Musiker haben sich gefunden und viele großartige Duo-Auftritte gespielt. Waren beide in den frühen 70er Jahren noch Ensemble-Mitglieder der „German All Stars“, kam mit dem Entstehen des „United Jazz & Rock Ensembles“ auch eine intensivere künstlerische Nähe zwischen Dauner und Mangelsdorff zustande. Wolfgang Dauner wird das Konzert am 25.7. mit einem halbstündigen Solo eröffnen. Der 25.7., dem Todestag von ALBERT, so sein Name beim Publikum, bei den Kollegen, bei allen, die ihn kannten. ALBERT, einer von uns, einer der sein Publikum geschätzt hat, der Freude und Respekt hatte vor 15 oder 1500 Menschen zu spielen. Diesen Respekt haben die Menschen, wo auch immer er auftrat, gespürt und ihn dafür geliebt. Ihm zu gedenken ist uns eine große Ehre. Schretzmeiers Vorwort Juli 2015 weiterlesen