„Greyhounds-Proben“- aus der Sicht einer Bogy-Praktikantin

In der letzten Woche konnten wir Theaterhauskollegen etliche Schulpraktikanten auf den Fluren und im Haus antreffen – BOGY- bzw. BORS-Zeit an den Stuttgarter Schulen. Berufs-Orientierung am Gymnasium bzw. an der Realschule heißt es alle Jahr für die Neuntklässler und zwei von ihnen, Erna und Chiara, haben beide eine Woche Theaterhaus hinter sich. Über Ihre Erfahrungen bei den Proben zur Theaterhaus-Tanzproduktion „Greyhounds“ wurde Erna von Chiara befragt, das Interview möchten wir Euch nicht vorenthalten.

Chiara: Wie lange warst du bei den Proben?
Erna: Von Montag bis Donnerstag. Immer von 11.30-16Uhr. Zuerst in der Probebühne am Löwentor und dann im Theaterhaus in der Halle T3.
Chiara : Wie lief so eine Probe ab?
Erna: Wenn ich kam hatten die Tänzer sich schon aufgewärmt und ein Training hinter sich. Dann gab es Korrekturren von der Tanzassistenz zu einzelnen Nummern.
Chiara : Ab wann habt ihr die Show „durchgetanzt“?
Erna : Da es keine neuen Proben waren sonder nur zur Auffrischung dienten haben wir mit den Durchläufen schon am Dienstag begonnen.
Chiara : Kam irgendetwas Neues dazu?
Erna : Ja, sie haben einen neuen Teil eingefügt der ungefähr 2 1/2 Minuten geht. Der musste natürlich mehr und öfters geprobt werden als der Rest.
Chiara :Dauerte es lange bis alle Tänzer den neuen Teil gut konnten?
Erna : Nein eigentlich nicht. Das liegt bestimmt auch daran, dass es alle erfahrene Tänzer sind.
Chiara : Was hat dir am Besten an den Proben gefallen?
Erna : Besonders gut hat mir die Zusammenarbeit der Tänzer gefallen, zu sehen wie sie sich aufeinander „eingestimmt“ haben und wie sie zusammen Spaß an ihrer Arbeit hatten war toll. Auch die Arbeit der Tanzassistenz war beeindruckend, ihr sind Sachen aufgefallen in Hinsicht auf Taktzahl und Bewegungen die mir zum Beispiel nie aufgefallen wären.
Chiara : Könntest du dir vorstellen später mal als Regieassistenz bzw Stückbetreuerin zu arbeiten?
Erna: Im großen und ganzen ja. Jedoch möchte ich später lieber selbst auf der Bühne stehen. Aber als Schauspielerin und nicht als Tänzerin. Aber den Prozess von Probearbeiten so live zu erleben war wirklich toll.

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