16.05.2013
Joseph Roth – Die Legende vom heiligen Trinker und die Bücherverbrennung
Seit dem 10. Mai gedenkt man in Deutschland der Bücherverbrennung von 1933. Damals hatten Berliner Studenten im Zuge der Aktion “Wider den Undeutschen Geist” undeutsches Schriftum verbrannt. Darunter waren auch die Werke von Joseph Koch.
Momentan veranstaltet das Theaterhaus eine regelrechte Ernst Konarek- Woche welche heute Joseph Roths wunderbare und tröstliche “Legende vom heiligen Trinker” präsentiert und morgen mit Konareks neuestem Stück “Kontrabaß” sein Ende findet.
14.05.2013
SCHRETZMEIERS VORWORT JUNI 2013
Liebes Publikum
Kaum sind die vielen kalten Tage die dieses Jahr geprägt haben vorbei, schon ist es Juni. Jahresmitte. Und dann werden die Tage wieder kürzer. Zugegeben, wir sind als Theaterhaus-Betreiber nicht unglücklich über schlechtes Wetter, animiert dieses doch zum Besuch von Theatern und anderen Kulturinstitutionen und könnte man die Besucherzahl des 1. Quartals einfach hochrechnen, dann wäre am Ende des Jahres ein neuer Besucherrekord fällig. Aber erfreulicherweise ist diese Rechnung zu simpel, das wissen wir. Also konzentriert weitergestalten, dem Schlendrian keine Chance geben. Erst wenn das 2. Quartal vorüber ist, lässt sich’s seriös prognostizieren. Dass wir die Monate Mai bis August genau im Blick behalten, sehen Sie, liebes Publikum, in der Gestaltung des Juni-Programms: 82 mal geht der sogenannte „Vorhang“ hoch und lässt Sie hoffentlich als beglückte Besucherinnen und Besucher das Haus verlassen. mehr…
29.04.2013
Welttag des Tanzes: Gauthier Dance – Youth Special
Seit 1982 wird am 29.4. der Welttag des Tanzes begangen. Eingeführt vom Internationalen Theater Institut um den Tanz als universelle Sprache in der Welt zu würdigen.
Auch die Theaterhaus Tanzcompany GAUTHIER DANCE trägt den Tanz in die Welt, mit Gastspielen in Kanada, Japan, Korea, Dänemark etc.
Aber auch in Stuttgart bleibt das Ziel den Tanz so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen.
Aus diesem Grund hat sich Eric Gauthier entschlossen ein Programm speziell für Schüler zusammenzustellen.
GAUTHIER DANCE – Youth Special
Am 17. und 18. Juni haben Schulklassen erstmals die Möglichkeit dieses Format zu erleben.
Jeweils um 11:00 Uhr!
Wir freuen uns schon auf jede Menge neue Tanzbegeisterte in Stuttgart und Umgebung!
19.04.2013
Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Platz 6 beim Bürgerhaushalt Stuttgart!
Dank Ihrer großartigen Beteiligung und Unterstützung beim “Bürgerhaushalt Stuttgart” hat es der Vorschlag “Theaterhaus angemessen fördern” auf einen hervorragenden 6. Platz geschafft!
Außerdem befindet sich noch ein das Theaterhaus betreffender Vorschlag, “Gauthier Dance – Zuschüsse erhalten” unter den ersten 30.
Die Ergebnisübersicht und den Zwischenbericht kann man hier einsehen.
12.04.2013
Tag der Kosmonauten
Am 12. April 1961 flog Juri Gagarin als erster Mensch in das Weltall. Seitdem feiert die Sowjetunion und jetzt auch Russland den “Tag der Kosmonauten”. Aber auch bei uns scheinen Menschen die ins All fliegen beliebter denn je. In einer Werbung für ein Deodarant stiehlt ein Astronaut einem Rettungsschwimmer die Show. Allerdings kommt hier spontan die Frage auf: Gibt es nach der Space Shuttle Ära überhaupt noch “Astronauten” oder ist jeder der mit einem russischen Schiff ins All fliegt automatisch ein “Kosmonaut”? Und was um Himmels Willen ist Felix Baumgartner?
Wenn sich jetzt jemand fragen sollte, warum sich das Theaterhaus mit solch eigentlich unwichtigen Themen auseinandersetzt, hat sobald er das Foyer betritt die Lösung: Über der Kasse prangt ein riesig großer Astronaut, Kosmonaut whatever.. Sagen wir FLÖZonaut.

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Das von unserer Ausstattung hergestellte Plakat weist auf die nächsten Termine der neuesten Produktion von FAMILIE FLÖZ hin. In “Garage D`Or” versuchen drei Männer ihrem Alltag zu entfliehen und sich ihren großen Traum zu erfüllen.
Raumfahrt ist faszinierend. Mindestens genauso faszinierend ist das Theater der FAMILIE FLÖZ. Überzeugen Sie sich selbst! “Garage D`Or” am 18. + 19.5. im Theaterhaus!
11.04.2013
Dirty Dishes – Ein Blick hinter die Kulissen
“Dirty Dishes” ist das Kultstück des Theaterhaus-Schauspielensembles. Über 650 Vorstellungen mit Gastspielen in Hannover, Dresden, Wien, Frankfurt, Freiburg, Siegen, Karlsruhe, Köln, Konstanz, Linz, St. Gallen, Ulm, Recklinghausen, Nürnberg, Wolfsburg, Würzburg und Berlin.
Überall feierte das Publikum diese rabenschwarze Komödie über illegale Gastarbeiter in einer Pizzeria.
Zum diesjährigen Jubiläum “10 Jahre Theaterhaus auf dem Pragsattel” wurde “Dirty Dishes” noch dreimal aufgeführt.
David Fitzgerald, der das Stück bereits über 50 mal hinter der Bühne betreute, nutzte die Gunst der Stunde und dokumentierte das Geschehen hinter den mittlerweile doch schon sehr in Mitleidenschaft gezogenen Kulissen.
Alle die dieses Stück, das bereits am 24. Juni 1995 Premiere feierte, gesehen haben, sollten viel Spaß an dieser Perspektive haben.
07.04.2013
Schretzmeiers Vorwort 05//2013
Liebes Publikum
Das Editorial vom letzten Monat hat doch für einige Aufregung gesorgt. Speziell der letzte Abschnitt mit der Bezugnahme auf ein Interview der Stuttgarter Kulturbürgermeisterin mit der Stuttgarter Zeitung. Die dort getätigte Behauptung, dass sich das Theaterhaus auf Kosten der freien Tanz- und Theaterszene Stuttgarts finanzieren würde, hat uns veranlasst, mal genauer unsere Programmausgaben und –einnahmen zu analysieren. Untersucht wurden die Jahre 2010 bis 2012, untersucht wurden die Programmpunkte „Freie Tanz- und Theaterszene“. Herausgekommen sind die Zahlen die im Aprilheft angegeben sind. Etliche haben ihre Zweifel angemeldet. So große Summen hat wohl niemand erwartet. Außerdem wurde die Frage gestellt, wie sechsstellige Summen so ohne weiteres mitfinanziert werden können. Uns ist wichtig, deutlich zu machen, dass wir diese Summen nicht bei der Stadt zusätzlich einfordern, wir wollen nur klarstellen, dass sich das Theaterhaus nicht auf Kosten anderer finanziert. Und die Mitfinanzierung erfolgt wesentlich durch Künstlerinnen und Künstler, die dafür von einem Teil der Kulturpolitik respektlos als „Kommerzkünstler“ bezeichnet werden. Auch, dass das Theaterhaus als „Kommerzbude“ aus diesen Kreisen tituliert wird, spricht Bände. Entertainment abfällig zu beurteilen und gleichzeitig in der finanziellen Hilfestellung nur das Allernötigste zu tun, verrät keine große Wertschätzung dem Theaterhaus gegenüber. Die Frage einer Besucherin, warum die Kulturbürgermeisterin so eine Behauptung überhaupt in die Öffentlichkeit setzt, können wir beim besten Willen nicht beantworten. Wir sind vom Inhalt und vom Zeitpunkt dieser Äußerung überrascht worden. Vermutungen gibt es, aber wir wollen diese unnötige Provokation nicht noch befeuern. Aber lassen wir das Feld der Missgunst hinter uns, wenden wir uns dem (hoffentlich) schönen Monat Mai zu. mehr…
05.04.2013
Schauspieler mit grünem Daumen
Wer heute Morgen das Foyer betreten hat, konnte live erleben in welch halsbrecherischen Höhe die Rankgewächse zurechtgeschnitten werden müssen.

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Der Mann mit dem grünen Daumen ist Imam Cagla.
Wer nicht das Glück hatte ihn heute bei der „Gartenarbeit“ zu beobachten, kann ihn heute und morgen Abend auch auf der Bühne erleben.
Imam Cagla spielt in „ Die zwölf Geschworenen“
28.03.2013
28 Jahre Theaterhaus, 10 Jahre auf dem Pragsattel
Nicht zu fassen wie die Zeit vergeht, 10 Jahre, die sich wie 2 ½ anfühlen.
Seit dem Umzug 2003 von Wangen nach Stuttgart, ist viel passiert:
ca. 8600 Veranstaltungen, knapp 2,8 Millionen Besucher,  24 Premieren des Theaterhaus-Schauspielensembles, weit über 400 hart umkämpfte Fußballschlachten in der Sporthalle, Chuck Berry, die Gründung und Etablierung der Theaterhaus Tanzcompagnie Gauthier Dance, jede Menge Pokale von Handball- und Fußballturnieren der Theaterhaus-Auswahl, 2 Stihlpreise, Woody Allen, Internationale Theaterhaus Jazztage, neue Proberäume am Löwentor, 2 Deutsche Tanzpreise 2011, Juliette Gréco, die Tanzplattform Deutschland 2006, Theater der Welt, Charles Aznavour, unzählige Auszubildende in der Technik und Verwaltung, Weltumseglung unter der Theaterhausflagge, den FAUST 2011 für die Produktion Poppea//Poppea Gastspiele in Dresden, Hannover, Luxemburg, Montreal, Seoul usw., 3 Weinlesen im Theaterhaus Weinberg, The Hives, 25 Jahre Theaterhaus Jubiläum…
man könnte endlos weitermachen.
Aber leider ist uns in den letzten 10 Jahren nicht nur Gutes widerfahren. So mussten wir 2012 herbe Schicksalsschläge hinnehmen. Erst verstarb Fridhelm Volk, langjähriger Wegbegleiter des Theaterhauses und Fotograf für das Theaterhaus.
Im November wurde Günter Brombacher, Schauspieler, Regisseur, Freund und Kollege vom ersten Tag an aus unserer Mitte gerissen.
Dass das Leben weitergeht beweisen aber die immer ausverkauften Vorstellungen Brombachers letzter Inszenierung von „Was heißt hier Liebe?“ und die drei Jubiläumsvorstellungen der Theaterhaus Kult-Produktion „Dirty Dishes“. Der Kartenerlös der drei Vorstellungen geht an die Hinterbliebenen von Günter Brombacher.
Alles in allem aber 10 Jahre die uns viel Freude gemacht haben und die vor allem wegen Ihnen, verehrtes Publikum, zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte beigetragen haben.
Vielen Dank dafür!
Auf die nächsten 10!
27.03.2013
Welttheatertag 2013, 27.3.
Heute ist Welttheatertag.
Das Deutsche Zentrum des Internationalen Theaterinstituts ITI verleiht an diesem Tag einen Preis. Dieses Jahr geht der Preis an den Theaterkritiker Henning Rischbieter.
Wir möchten diesen Tag nutzen auf Theaterschaffende und Schauspieler hinzuweisen, denen es auf Grund politischer Verfolgung oder anderer sozialer Missstände in ihren Ländern nicht möglich ist ihren Beruf auszuüben.Â
Ein sehr interessantes Beispiel ist Ramadan Ali aus Syrien.
Als syrischer Kurde hat er in Beirut/Libanon auf einem kurdischen Fest in einem unpolitischen Sketch mitgespielt.
Daraufhin wurde er verfolgt, mehrfach verhaftet, gefoltert und mit Berufsverbot belegt.
2011 gelang ihm die Flucht über die Türkei nach Deutschland.
Mit Ralf Rainer Reimann vom akademietheater ulm hat er seine Erfahrungen und Erlebnisse zu einem Theaterstück verarbeitet.
Es spielen neben Ramadan Ali, Ismail Yavuzkurt (auch zu sehen in „Die zwölf Geschworenen“) und die syrischen Sängerin Jehan Salim.
Am 28.4. kommt das akademietheater ulm mit „Frühling der Freiheit“ ins Theaterhaus!
Ein wirklich sehenswertes Stück mit erschreckender Aktualität.
Einen kleinen Einblick bekommt man hier:Â http://www.regio-tv.de/video/238631.html












