Theaterhaus Schauspiel im Schaufenster der Kulturgemeinschaft

Letzte Woche wurde dem Schaufenster der Kulturgemeinschaft (Theodor-Heuss-Straße 21) von unserer Ausstattungsabteilung ein neuer Look verpasst!
Präsentiert wird von nun an die neue Theaterhaus Schauspielproduktion „Auch Deutsche unter den Opfern“ von Tuğsal Moğul.
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Auf dem rechten Auge blind – diese Tradition der deutschen Behörden von Polizei und Justiz nimmt Tuğsal Moğul in seinem Stück zum Anlass, Aufklärung darüber herzustellen. „Auch Deutsche unter den Opfern“ beleuchtet die Geschehnisse und stellt Fragen. Hätten die Behörden anders reagiert, wenn die Opfer deutsche Mitbürger gewesen wären? Was war die Rolle des Staates in dieser Mordserie? Wo bleibt das Aufarbeiten des Klüngels zwischen Verfassungsschutz, V-Männern, NPD und NSU??

Regisseurin Janet Stornowski interessieren die Hintergründe dieser Geschichte, die nicht nur menschliche, sondern auch politische Abgründe offenbart.

Es spielen:  Katja Schmidt-Oehm, Ema Staicut, Aron Keleta und Yavuz Köroglu

PREMIERE am 19.9.2015
Weitere Termine: 20. – 22.9.2015
Karten gibt es hier!

SCHRETZMEIERS VORWORT Aug./Sept. 2015

Liebes Publikum! Heute, am 12. Juli, geht unser Tanzfestival COLOURS zu Ende. Was am 25. Juni mit einer umjubelten Gala begann, setzte sich dann 18 Tage lang fort. Überwiegend beste Stimmung nach den Vorstellungen, viele Besucherinnen und Besucher, die begeistert waren von der Vielfalt des Festivalprogramms. Eine Auslastung von über 90 %, was ziemlich genau 18.400 Zuschauer bedeutet. Die Programmmacher Eric Gauthier und Meinrad Huber können sehr zufrieden sein, zumal ein erstmals aufgeführtes Festival immer auch seine Verortung braucht. Aber das Publikum hat sofort mitgemacht. Was für ein Kompliment. Eine reibungslose Organisation hat fast unsichtbar das Festival begleitet, zum Wohl der Besucherinnen und Besucher, zum Wohl der vielen Tänzerinnen und Tänzer, ob aus Europa oder Australien, Afrika oder Nordamerika, alle trafen ein sehr gut vorbereitetes Festivalteam, an der Spitze Claudia Bauer für die Administration und Ingo Jooß/Mario Daszenies für die Technik. Alle waren natürlich umgeben von den sehr erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Theaterhauses, die es gewohnt sind eine hohe Taktzahl zu fahren und die mal wieder deutlich bewiesen haben, dass sich so ein Ereignis gut in die Theaterhaus-Betriebsabläufe integrieren lässt. Das Festival 2015 ist zu Ende, der Programmalltag geht weiter, genauso konzentriert, genauso anspruchsvoll. Am Ende des Jahres werden wieder 900 Veranstaltungen stehen, die von der Belegschaft des Theaterhauses absolviert wurden. Das nächste Festival kann kommen: Die Jazztage an Ostern 2016!
COLOURS ist als Bienale geplant, also, so alle Unterstützer wollen, wird Juli 2017 die 2. Ausgabe kommen. SCHRETZMEIERS VORWORT Aug./Sept. 2015 weiterlesen

Der Preisregen geht weiter

Bei den 4. Privattheatertagen in Hamburg haben zwei Produktionen, produziert und koproduziert vom Theaterhaus, den Monica-Bleibtreu- Preis gewonnen. In der Kategorie „Zeitgenössisches Drama“ ging der Preis an „Ich werde nicht hassen“, eine Theaterhaus-Schauspielproduktion unter der Regie von Ernst Konarek mit Mohammed-Ali Behboudi in der Hauptrolle. Das Monologstück über den palästinensischen Gynäkologen Dr. med. Abuelaish, der bei einem Angriff der israelischen Armee drei seiner Töchter und seine Nichte verlor ist ein Plädoyer für die Verständigung und Versöhnung mit Israel und läuft als Repertiore—Stück regelmäßig im Theaterhaus.

Und in der Kategorie „Komödie“ gewann die koproduzierte Aufführung „Haydi!“ der Familie Flöz.
Seit vielen Jahren schon sind die Produktionen der Familie Flöz exklusiv im Südwesten am Theaterhaus zu sehen, oft als Koproduktion entstanden. So auch das jüngste Stück „Haydi!“, das im November 2014 im Theaterhaus Uraufführung erlebte und am 11. Oktober wieder zu sehen ist.

Günter-Strack-Fernsehpreis für Yasin El Harrouk

Günter-Strack-Fernsehpreis für Yasin El Harrouk
Am Dienstag 23.6. wurden im Thalia Theater in Hamburg die diesjährigen Preisträger des Studio Hamburg Nachwuchspreis mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis ausgezeichnet.
Der Preis für den besten Nachwuchsdarsteller wurde Yasin El Harrouk für seine Rolle als Nasir in „Tatort: Der Wüstensohn“ verliehen.
Herzlichen Glückwunsch!
Im Theaterhaus können Sie Yasin El Harrouk als „Krishna“ in der Neuinszenierung der Theaterhaus-Erfolgsproduktion „Dirty Dishes“ erleben.
Die nächsten Termine: 29.7.; 1. + 2.8.2015

Theaterhaus Schauspiel on the road: „Ich werde nicht hassen“ zu Gast im Berliner Schlosspark Theater.

Theaterhaus Schauspiel on the road:
„Ich werde nicht hassen“ zu Gast im Berliner Schlosspark Theater.

In diesem schönen Theater spielt heute Abend Mohammad-Ali Behboudi das bewegende Leben des palästinensischen Arztes Izzeldin Abuelaish. Wir wünschen eine schöne Vorstellung und schicken herzliche Grüße nach Berlin.
Morgen geht es dann weiter nach Hamburg: am 18.6. gastiert „Ich werde nicht hassen“ in den Hamburger Kammerspielen im Rahmen der 4. Privattheatertage. Als eine von vier eingeladenen Theaterproduktionen von Privattheatern in ganz Deutschland gehen wir in der Kategorie „(Zeitgenössisches) Drama“ ins Rennen um den renommierten „Monica Bleibtreu Preis“ – Daumen drücken!!

Schretzmeiers Vorwort Juli 2015

Liebes Publikum!

Die erste Hälfte des Monats steht noch im Zeichen des Tanzfestivals COLOURS, das der Ballett- und Tanzstadt Stuttgart ganz sicher weitere Impulse geben wird. Dieses Festival wird neugierig machen, auf das Nächste, auf Unbekanntes, auf Fremdes. Tugenden die uns stark machen und gleichzeitig die Sensibilität fördern. Auch hier wieder – ganzheitliche Kulturvermittlung und Kultur bildet weiter. Zur Vermittlung gehört auch das Erinnern, die Qualität des Vergangenen in Zukunft verwandeln! Am 25. Juli gibt es dafür ein Beispiel: Das Gedenkkonzert für Albert Mangelsdorff, einer der ganz Großen in der Welt des Jazz. Vor 10 Jahren ist uns dieser außergewöhnliche Künstler abhanden gekommen. Hinterlassen hat er viel Inspiration, die von den nachfolgenden Musikern aufgenommen wurde und ins Heute übersetzt wird. Der Jazzposaunist Nils Wogram ist da an vorderster Stelle zu nennen, der mit recht im Jahr 2013 den von der Union Deutscher Jazzmusiker vergebenen Musik-Award, den Albert-Mangelsdorff-Preis überreicht bekam. Nils Wogram wird an diesem Abend mit seinem Trio zu hören sein und – das zeichnet das Konzert besonders aus – mit Wolfgang Dauner zwei Titel des legendären Duos Dauner/Mangelsdorff neu interpretieren. Eben dieser Wolfgang Dauner, der am Ende dieses Jahres seinen 80. Geburtstag feiert, und in den letzten 25 Jahren von Mangelsdorffs musikalischer Karriere der wichtigste Partner von ihm war. Zwei außergewöhnliche Musiker haben sich gefunden und viele großartige Duo-Auftritte gespielt. Waren beide in den frühen 70er Jahren noch Ensemble-Mitglieder der „German All Stars“, kam mit dem Entstehen des „United Jazz & Rock Ensembles“ auch eine intensivere künstlerische Nähe zwischen Dauner und Mangelsdorff zustande. Wolfgang Dauner wird das Konzert am 25.7. mit einem halbstündigen Solo eröffnen. Der 25.7., dem Todestag von ALBERT, so sein Name beim Publikum, bei den Kollegen, bei allen, die ihn kannten. ALBERT, einer von uns, einer der sein Publikum geschätzt hat, der Freude und Respekt hatte vor 15 oder 1500 Menschen zu spielen. Diesen Respekt haben die Menschen, wo auch immer er auftrat, gespürt und ihn dafür geliebt. Ihm zu gedenken ist uns eine große Ehre. Schretzmeiers Vorwort Juli 2015 weiterlesen

Schretzmeiers Vorwort 06//2015

Liebes Publikum!

Der Monat Juni beginnt mit zwei Schauspielproduktionen des Theaterhauses und seinem Ensemble, die programmatischer nicht sein könnten: Am 1.6. mit „Die zwölf Geschworenen“ und jungen Schauspielerinnen und Schauspielern deren Wurzeln die halbe Welt umfassen. Das was wir 1990 mit dem internationalen Schauspielensemble begannen, wird in den „12 Geschworenen“ konsequent fortgesetzt. Theater als Verbindungselement zwischen den Menschen die hier ihre Heimat gefunden haben, die Teil der Zivilgesellschaft sind, die mit ihren Fähigkeiten dazu beitragen Kultur noch vielfältiger zu machen und jenem Gedankengut aktiv entgegentreten, das von einer Überfremdung schwadroniert – die einen nebulös, die anderen unverhohlen, die Dritten mit krimineller Gewalt, siehe NSU, siehe Brandanschläge auf Flüchtlingsheime. Unsere Produktion „Die deutsche Ayse“, am 3.6. im Programm, erzählt die Geschichte dreier türkischer Frauen, die vor 40 Jahren nach Deutschland eingewandert sind – poetisch, witzig, zum weiterdenken! Diese Produktion wird auch im Rahmen des Evangelischen Kirchentages, der im Theaterhaus Station macht, nochmals gezeigt. Vom 4. – 6.6. finden im Haus 33 theatralische Darbietungen statt, vom Opernprojekt, Musical, Musiktheater, bis hin zum Sprechtheater. Drei Tage lang, von morgens 11:00 Uhr bis in die Nacht. Schretzmeiers Vorwort 06//2015 weiterlesen

#wiespontanbistdu

Das Theaterhaus möchte es wissen! Stuttgart, wie spontan bist Du?

In Zukunft werden hin und wieder ausgesuchte Veranstaltungen, unter dem Hashtag #wiespontanbistdu Am Veranstaltungstag über twitter kommuniziert.
Die ersten die uns daraufhin auf Twitter ein bestimmtes Passwort per Nachricht senden sind spontan genug und werden mit jeweils 2 Karten für die jeweilige Veranstaltung belohnt.

follow us on twitter: https://twitter.com/Theaterhaus

Schretzmeiers Vorwort Mai 2015

Liebes Publikum!

Stefan Feddersen-Clausen, 15 Jahre lang Mitglied des Theaterhaus-Schauspiel-Ensembles, der legendäre „Johnny“ in unserer Kultproduktion DIRTY DISHES oder ebenso unvergesslich als „Kjell Bjarne“ in der Schauspielproduktion ELLING, schrieb aus seiner Wahlheimat Berlin folgende Zeilen: „Alle meine besten Glückwünsche für die gelungene Reise in 30 Jahren Theaterhaus-Geschichte! Möge der Theaterhaus-Zug weiterhin von gelebten Träumen geradezu überschäumen, schöne Visionen seine bunten Abteile bewohnen und seine dampfenden Kessel, die Menschen mit seinen Geschichten an ihre Plätze fesseln. Möge sein Schornstein weiter seine fantastischen und kindlich-weisen Wolken mit Freude in den Himmel schmauchen, die in der Ferne, als Boten und Sterne der Lebenslust am Horizont auftauchen. Möge er dröhnen und rattern und knattern und lüstern laut stöhnen und auf schmalen Gelder-Gleisen stets aufrecht, fröhlich pfeifend weiter verreisen. Möge er die buntesten Vögel aller Arten bei sich an Bord beheimaten, samt ihrer Instrumente und verschiedensten Talente, um sie für die schönsten Momente zum Tanzen, Singen, Spielen oder Klingen zu bringen, ihre Kapriolen schlagen oder ihre Lieder lustvoll klagen zu lassen, dass Junge und Alte vom Hören und Staunen versessen, sich selbst, ihre heutigen Launen und ihre Sorgen von morgen vergessen, sich einfach nur glücklich berauschen, als Mensch unter Gleichen, einander begegnend die Hände zu reichen oder einfach ein gemeinsames Lachen zu tauschen. Von Herzen, alles Gute für die Weiterfahrt.“ Stefan wir danken Dir ebenso von Herzen!

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Wir sind immer und überall!